Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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Honig.

ge, welches in temperirten oder kalten Länder« bereitetworden ist. 2) Nicht alle Orte in einer Landschaftschicken sich gleich gut zum Honigmachen; z. E. einBerg gibt auf der einen Seite gutes Honig, hingegenwird das auf der andern Seite oft schlecht, oder wenig«stens nicht so gut. Es kann auch dieser Unterschiedgar wohl von dem verschiedenen Stande der Sonneentstehen, z) Die Güte der Bienen trägt ebenfallsNicht wenig zur Güte des HonigeS bey, indem die wil-den Bienen niemahls so gutes Honig geben, als diezahmen oder Gartenbienen, sondern das wilde Honigist allemahl um ein beträchtliches schlechter, als dasje-nige, welches in Gärten oder Höftn gesammelt wird;wiewohl dieses, wenigstens in Ansehung der wildenBienen, die das oberwähnte Lindenhonig machen, ei-ne Ausnahme leidet, als welches sehr schön, und eineder besten Arten des HonigeS ist. Am meisten aberkommt es wohl 4) auf die Nahrung der Bienen an;_ denn die Bemerkungen sowohl der altern als neuernNaturforscher haben gclehret, daß, nach dem die Kräu-ter und Blumen geartet und kräftig sind, die von denBienen abgelecket werden, auch das Honig besser oderschlechter werde, und einen starkem oder schwächernGeruch und Geschmack bekomme. Also sehen wir,daß dergleichen Orte das beste Honig geben, welchebergig und vor dem Nordwinde wohl beschirmt sind,und gegen Morgen oder Mittag liegen, weil die Bie-nen daselbst weit bessere und kräftigere Krauter, alssonst irgendwo, finden. Ferner hat man bemerkt,daß die besten Blumen und Blüthen zum Honige, dievom Rosmarin, Thymian, Veilchen, Lavendel, Schlüs-selblumen, Majoran, Melisse, Sonnenthau, Salbey,Poley, Betonte, Nelken, Ringelblumen, Rosen, May«Blumen, Lilien, Quendel u. s. f. seyn (s. Th. IV, S.663, fgg.), und daß hingegen das Heidehonig, bereitsgedachter Maßen, mehrentheils eine braunschwarze