Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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Honig.

den die Einwohner von der Anzeige dieser Thiere zumachen wissen, merkwürdig sind. Das eine ist einVogel, welcher mit dcmGuckguck eineAehnlichkeir hat,das andere ein Säugkhier, welches in das Dachege»schlecht kommt.

Der Vogel aus dem Guckgucksgefchlechte, der-Honigvögel, Honig-Guckguck, Cuculus indica-tor, wird von den Abyffiniern und Hottentotten Mookgenannt. Den ersten Vogel dieser Art traf er in einerWüste nahe an dem von den Hottentotten T'kamkaigenannten Flusse, und zwar in einem Walde, welcherGroßvatersbusch heißt, an. Die Holländer nennenihn Honig-Wyzer, Honigweiser, weil er den Rei.senden gleichsam die Plätze weiset, wo wildes Honigverborgen ist. Seine Farbe ist nicht schön; er istauch um ein merkliches kleiner, als unser europäischerGuckguck; aber in Ansehung seines natürlichen In.stinctes, stineNahrung aufeine so bewundernswürdigeArt zu suchen, desto merkwürdiger. Er dient nicht alleinden Holländern und Hottentotten, sondern auch einergewissen Art von Dachsen, als Wegweiser zu wildenBienenstöcken. Da das Honig seine Lieblingskost ist,so spornet ihn der Hunger und sein eigener Vortheilan, das Werkzeug zur Beraubung der Bienen zuseyn, und die Ausbeute lieber mit Menschen und Thie.ren zu theilen, als ganz zu entbehren. Man hört ihndes Morgens und Abends, wenn er auf Nahrung aus.fliegt, in einem scharfen weit schallenden Tone: rscherr,rscherr, schreyen. Auf dieses Geschrey geben die Ho.nigjäger, als auf den wahren Ruf, ihre Jagd anzufan-gen, ganz genau Achtung. Von Zeit zu Zeit ankwor.ten sie alsdenn durch ein sansteS Pfeissen. Wenn derVogel dieses hört, wiederhohlt er sein Geschrey weitstärker, und flattert, sobald er dieHonigjägcr g.wahrwird, immer naher zu dem Orte hin, wo wilde Bie.nen sind, und fahrt beständig fort, rscherr, rscherr,