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davon noch merkwürdigere Beyspiele« Unsere'Hopfenrau-pen aber verfahren gan; anders, und machen sich sehr lan-ge, Fig. 140; c ' und 1405 ja noch einmahl so langeGefpinnste, als die Puppen sind, welche also darin über-flüssigen Raum haben. Ich habe bemerkt, daß die Puppedurch die Bewegung ihrer Ringe von einem Ende des Ge-siunnstes bis zum ändern fortrutscht.
Die Gespinnste, Fig. 140; 0 , sind gleichsam langeWalzen mit ungleicher Oberfläche und rundlichen Enden,A B, Die äußere Oberflache besteht aus einer guten Schichtvon Erdklümpern, die mit Seide zusanunengefponnen sind.Inwendig. S<iZ 1405 überziehen sie die Raupen mit ei-ner zwar dichten und feste», aber dünnen Schicht grauerSeide. Das eine Ende 8 ist nicht so fest, als das andereA, verschlossen. Man bemerkt hier nur einige lose Faden,welche alles, was hinein will, durchlassen. Ich habe ge-funden, daß die Puppe mit dem Schwänze an diesem halboffenen Ende liegt, und bey der Verpuppung den Raupen-Balg halb aus dieser Oeffnung heraus stößt. Bey Fig,140; d) jst dje Puppe CP aus Versehen in einer verkehrtenLage vorgestellt, und der Schwan; P müste eigentlich nachder andern Seite zu stehe». Die Raupen legen ihre Ee-spinnste dicht an die Hopfenwurzeln.
Diese Raupen vergreifen sich insgemein an den altenund dicken Wurzeln, und besonders an denen, die 3 oder 4Jahr nach einander in der Erde geblieben sind, ohne daßdas Land davon gereiniget worden wäre. Sie zerfressendieselben sowohl inn- als äußerlich. So bleiben sie auchbeständig in der Erde, wo sie sich einspinnen und verpuppe».Merkwürdig aber ist es, daß die Puppe, wenn der Vogelbald auskommen will, mit ihrem Kopfe das eine Ende desGespinnstes durchbohrt, heraus schlupft, und sich an dieOberfläche der Erde begibt. Ja sie steckt so gar den Vor-dertheil des Körpers bis an das Ende der Flügeischeiden,aus der Erde hervor, und so bleibt sie halb heraus stecken,bis der Schmetterling ausgekommen ist.
Die Schmetterlinge, Fig. 1405 <0 und 1405 O, welchein verschiedener Absicht merkwürdig und sonderbar sind,kommen zu Anfange des Iun. aus. Beyde Geschlechterhaben verschiedene Farb-n, Sie sind größer als die mittel-mäßigen. Das Weibchen ist vom Kopfe bis zum Ende derOberflügel 16 Lin. lang, das Männchen aber kleiner. Die
Flä-