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denen man den Hopsen einige Jahre sich hüt aufwin-den lassen, die umwickelten Zweige dürre werden, unddie Bäume verderben.
Diesem Uebel kann man auf folgende Art Einhaltthun. So bald im Frühlinge die Schosse i Fuß hochin die Höhe gewachsen sind, zerret oder reiffet man sol-che mit der Hand ab; sollten aber die Ranken bereitsfest und hark seyn, so muß man sie ebenfalls in die Hü»he ziehen und abreissen. Gehen von ihren Wurzeln,weil sie nicht tief in der Erde stehen, einige mit heraus,so reisset man solche mit der Hand vollends ab; undwenn sie zu fest stehen, daß man ihnen auf diese Artnichts anhaben kann, müssen sie mit einem Messer tiefabgeschnitten, oder heraus gehacket werden. Dieseszur Erhaltung der Zäune sehr nöthige Ausgälen ge-schieht am besten, wenn eS ernen Tag vorher stark ge»regnet hak, zu welcher Zeit die Wurzeln und Rankendesto williger aus der Erde gehen. Diese Arbeit mußden Sommer über wohl drey Mahl, ja, wenn man eSfür nöthig befindet, öfter geschehen. Im folgendenJahre darauf muß solches Güten übermahl vorgcnom-men werden; denn im ersten Jahre bringt man dieHopfenstöcke nicht völlig hinweg; wenn man aber2 bis z Jahr mit dem Ausraufen fortfährt, ist derselbe-völlig zu vertilgen.
Diejenige Art geringern Hopfens, welcher in vie-len Bauergärten im Rasen wachst, und den man nichtbehacket, sondern dessen Gruben man mit Gras be-wachsen lässet, wird Grashopfm, oder Aasenho-pfen, genannt. Wer ihn anlegen will, dem verursa-chet er gar nicht viel Mühe; denn matt darf nur imFrühlinge, etwann im April, Löcher, 3 oder 4 F.weit von einander, und r F. ins Gevierte, in den Ra-sen stechen, in jedes Loch einen Fächfer legen, und et-was antreten, so ist die Pflanzung geschehen, und der
Hopfen