Band 
Fünf und zwanzigster Theil, von Hom bis Hug.
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Horbel. Horch-Haus. 215

^Ofbcl, in einigen Gegenden, z. B. in Meisten, einNahme deS schwarzen Wasserhuhnes/ kulica recen-riorvm Klein.

Vermuthlich wtt dem alten hären, schreyen, wegen seineskreischenden Geschreyes.

-horchen (*), mit Anstrengung aller Gehörnerven etwasdurch das Gehör zu empfinden suchen.

1. Ueberhaupk. Bagoa horchte, ob sich Holosfernes regen wollte, Judith 14, 13. Wohl dem— der an der Thür der Weisheit Horcher, S>r. 15,24. Ich habe lange gehorchet, aber nichts gehö-ret. Die Sache, welche man durch das Gehör zuempfinden sucht, bekommt das Vorwort auf. Ichhorchte darauf, auf die Weisheit, Sir. 51, 21.In weiterer Bedeutung wird cö im gem. Leben Ober»Deucschlandcs häufig für hören, zuhören, gebraucht.Horch! höre, Horchen Sie einmahl, hören Sieeinmahl.

2. In engerer und nachtheiliger Bedeutung, ausVorwih auf etwas horchen, was man «ich- hörensoll, An der Thür horchen. Es horcht jemand,nähmlich an der Thür. Noch mehr in der Zusammen«setzn»g behorchen.

Horcher, eine Person welche horcht, doch nur in derzwkyren engern Bedeutung, welche aus Vorwitz eineHeimlichkeit zu hören nicht.

-Horch Haus, Diminut. das Horchhäuschen, img. L. Horchhäusel, im Bergbaus, ein kleines Be>

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O) Bey dem Wille ram horechen, Mieters; hocke», imDithmarsischen harke», im Angels Iivrcmon, Kenreni»»,im E»j,l. KesrKen. Nicht, wie Frisch will, von köria,cir wenn eS für hörigen stände; sonder« es ist das Juten,stvum von hören, jji der figürliche» V-deutung, gehör«

' fam seyn, ist im Hochdeutschen nur das zusammen gesetztegehorchen üblich; int Mcders. aber wird auch horken in dir«fern Verstände gebraucht.