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Januar.
14. Bey offener Erde muß in d. M. an die frü-hen Erbsen und frühen Bohnen , um sie gegen denFrost zu sichern, Erde angezogen werden. Die Erdemuß dann aber in der Oberfläche trocken seyn, weil sie,naß angehäuft, an ihren noch zarten Stängeln Fäul-niß verursachet. Auch muß man sich dabey wohl inAcht nehmen, daß die Erde nicht über ihnen her falle.
i;. Die Lhampignonbeere müssen entweder mtcMistbeetfenstern, oder mir frischem langen Strohwohl zugedeckt gehalten, und, weil das Stroh umdiese Jahrszeit von der Nässe gar bald in Fäulnißgeht, muß die alte Strohbedeckung weggenommenwerden. Sie können überhaupt gegen Frost undNässe, welche ihnen um diese Jahrszeit beyde gleichnachtheilig sind, nicht sorgfältig genug verwahret wer-den. Um dieser Ursache willen bedienen sich mancheder Fenster zu ihrer Bedeckung, welches, wenn mansolche dazu entbehren kann, von großem Nuhen ist.
16. Bey gelinder Witterung muß man von denTvinrer-Endwien eine Anzahl der besten pflanzenauf ein warm gelegenes, und, damit die Nässe nichtan ihnen stehen bleibe, sondern abziehen könne, etwasschräge liegendes Beer, ;ur Saar seyen. Manmuß dazu die stärksten und recht voll ausgewachsenen,und, wenn es von der feinen krausen Sorte ist, solchePflanzen nehmen, welche recht feine krarise Blätterhaben, weil diese Sorte sonst in 2 oder z Jahren mei-stens ausartet und schlichtblätterig wird.
17. Nach den unter Mistbeetfenstern stehenden^vinrerblumenkohlpfianzen muß fleißig gesehen,und ihnen die gelb gewordenen Blätter genommenwerden. Wenn dieses unterlassen wird, kann das,(besonders wenn, wie es um diese Jahrszeit oft derFall ist, die Fenster einmahl bey sehr übler Witterung3 oder 4 Tage nach einander nicht geöffnet werdendürfen, und keine frische Luft hinein gelassen werden
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