Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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28 Januar.

ten, und von Ausläufern allezeit rein hält, sie auchweder blühen noch tragen lässet, so sind solche aufkünftriges Jahr zum Treiben gut zu gebrauchen.

gl. Die Rüchengarten - Produkte in diesem Monathesind: weißer und rother Kopfkohl, savoyer und Wirsing,Pastinaken, Rüben, Mähren, Kartoffeln, Porree, Zipol»len, Knoblauch, Schalotten, Rocambole, rothe Rüben,Braunkohl; auch Sellerie, Winter-Endivien, und Rüben«Rapunzel; und auf Mistbeeten: junger Stechfalat, unddie übrigen jungen Salatkräuter, als: Kresse, Rüben,Radieß, Schnittkohl, gelber Senf, Koriander, Kerbel,Dragun und Krausemünze, wie auch Spargel von den zuEnde des Nov. angelegten Treibebeeten. Man hat auchZuckerwurzeln, weißen, schwarzen und blauen Broccoli,Haferwurzeln, Scorzonerwurzeln, Peterstlienwurzeln,Champignons, Sauerampfer, PimplneU, Petersilie, Sal-bey, Rosmarin, Thymian, Jsopp, Winter - Saturey,weiße Winter-Kohlpflanzen, und Sprossen vondenStrün-ken der im Oct. und Nov. ausgeschnittenen mancherleyKpfkohlsorten, Spinat und Cardonen, Blätter von der wei-ßen sowohl als von der großen Schweitzer-Dete, und ei-nige andere Suppenkräuter. Unter Mistbcetfenstern hatman jetzt auch noch wohl guten braunen holländischen Kopf-Salat, wenn man auf dessen Wartung gehörigen Fleiß ge-wandt hat.

II. Verrichtungen, welche in Baum-Frucht- oderGbst-Gärren geschehen müssen.

r. Man bedeckt die wurzeln aller frisch gepflanz-ten Baume mir faulenden Blattern, um sie gegenden Frost zu schützen, wofern solches nicht schon ge-schehen ist, oder sie verdorben sind. Auch müssendre Feigenbäume, welche an den wanden, Zäunenoder Geländern stehen, entweder mit Matten oderSchilf bedecket werden; dieses wird ihre zarte AuS-fchößlinge bewahren, daß ihnen vom Froste keinSchade geschieht, auch verursachen, daß die Früchteim Frühlinge sowohl früher, als auch in größererMenge, zum Vorschein kommen. Ehe dieses aber

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