Januar. 57
anderer gelinder Witterung, ohne Lies höchst nöthigist. Die Strohbecken sind, wegen der Mäuse undanderer Wintcrfeinde der Bienen, abzuschaffen; undin manchen Wintern, welche außerordentlich gelindesind, ist. es besser, die Bienen in den Gärten etwasfreyer stehen zu lassen, die man alsdenn wegen deSSchneegestöbers und Platzregens dennoch mit denMatten nur leicht verhängen kann. Ein Mehrcresvon der Auswinterung der Bienen, s. im iV Th. S.682, fgg.
In diesem und dem folgenden Monathe werdenbey gutem Wetter, neue Bienenhäuser oder Schauermit guten Rohrdächern angeleget, welche ihre Lage,mit Ausschließung der übrigen, gegen Südost habenmüssen. Man schaffet, ausser dem nöthigen Bienen-'Gerätbe, neue Körbe und Stöcke an, und lässet gegendas Ende d. M. schon Bienen versetzen, einkaufen,und bald verführen. Bey der Anlage der neuen Biernenschaucr ist zu merken, daß zwey verschiedene Bie-nenlager in einem Garten nicht zugleich gehalten wer-den müssen, weil, wenn die eine Fluch: der Bienendurch die andere geht, wie es leicht geschieht, wegendes starken Honiggeruches der eine Theil zu Raubbie»nen des andern wird. Eben dieser unglückliche Um-stand findet sich, wenn in etlichen nahe an einanderstoßenden Gärten Bienenhäuser, welche eine verfchie«dene Richtung haben, befindlich sind.
Endlich muß man sich auch jetzt Verrath vonneuen Bruten verschaffen.
XUl. In Ansehung der Fischerey,
müssen i. in diesem und dem folgenden Monathe diezugefrorne» Teiche hin und wieder fieißig aufgeeiset,und dabey große Löcher in das Eis gehauen, oder sogenannte Wuhnen (Wühlen) gemacher werden, damitdie Fische recht Luft bekommen. Dieses muß um soD j viel