Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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150 Japan.

der dritte Theil des vorhergehenden größer» Stückes,oderObanj, seyn, 371 Äß wiegen, auch 22 Karat un-gefähr in der'Feine halten; es enthielte demnach 4^Ducaten Gold, und wäre ungefähr 28 Mark Bancowerth. Die Hauptfeite/X enthält, ausser den über dieOberfläche laufenden Streifen, 4 die tätige herab inEinfassungen eingeprägte Schriften, davon die ersteund vierte, mit a bezeichnet, das Wapen des Dairiist. Die zweyte Schrift, b, ist ein Zeichen, welchesden Werth des Stückes anzeigt. Die dritte Schrift,c, heißt Midssiigu, und ist der Nahme des Münzmei-sters zu Iedo und Suruga. Die Neben - oder Kehr-Seite 8, enthält in der Mitte, d, nur das Zeichendes Ober - Aufsehers oder General - Directors derGold - und Silbermünzen in ganz Japan. Die übri-gen, sowohl auf der ersten als andern Seite vorkom-menden kleinen Zeichen, sind Merkzeichen von Privat-Perfonen, welche dieselben einschlagen, damit sie da-durch erkennen können, ob ein Kobanj schon in ihrenHänden gewesen sey, oder nicht. Die Japaner ziehendie Kobanjs, welche in Iedo geschlagen sind, und tiefeLinien haben, vor; Fremde aber die andern. SieProbieren diese Münze dadurch, daß sie dieselben aufdie bloße Brust legen, wo die besten ein wenig daranhängen bleiben, ober daß sie dieselben mit den Zäh-nen beissen, oder mit dem Messer zerschneiden. 3.Jchebo, oder Itzcbo, die kleinste Goldmünze, §ig.1637, mit dem kaiserlichen Wapen auf der einen, unddem Nahinen des Münzmeisters auf der andern Seite,gilt i; bis 16 Maes, welches ungefähr 6 Mark Ban-co, oder l Ducaten, am Werthe beträgt.

Die Japaner haben mehr Gold- als Silber-Münze;daher ist auch den Holländern erlaubt, jährlich etliche tau-send Kvbanjs mit heraus zu nehmen, und es ist ein eigenerkaiserlicher Officier bestellt, Kannaba Nakama genannt,welcher alles für die Waaren empfangene Silbergeld gegenKvbanjs verwechselt; wobey aber die Holländer doch den' Scha»