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Jasmin,
Z. lang sind; an der Basis derselben kommen Büschelkürzerer und schmählerer Blätter heraus. Seinetraurige schwarwothe oder dunkel.-purpurfarbige Blu-men stehen an den Seiten der Aeste auf kurzen Skierlen, und zeigen sich im Jun. und Julius. Sie habeneinen kurzen bleibenden Kelch, weicher aus einem ein-zigen Blarre besteht, röhrig, und am Rande in ; Ab-schnitte getheilt ist. Sie sind trichterförmig, bestehenaus einem einzigen Blatte, mit einer langen gekrümm-ten Röhre, weüye am Rande in i Abschnitte getheiltist. S>e haben 5 Staubfäden, welche fast fo langsind, als die Röhre, mit gerade stehenden Kölbchen.In der Mitte beündet sich ein rundlicher Eyerstock,welcher einen Griffel unterstützt, der länger ist als dieStaubfaden, und oben eine dicke zweyfpaltige Narbehat. Aus dem Eyerstocke wird nachgehends eine rundefleischige Beere, welche, wenn sie im Herbste reif >st,eine gelbliche Farbe hat, und verschiedene harte Sa-men in sich schließt.
Man kann ihn entweder aus Samen, oder ausabgeschnittenen Zweigen, oder Ablegern, fortpflanzen.Den Samen muß man im Herbste, bald nachdem erreif geworden ist, säen; denn, wenn dieses erst imFrühlinge geschieht, geht er selten in demselben Jahreauf. Hat man den Samen in Töpfe gefaet, fo mußman diese, den Winter über, in ein altes Lohbeet gra-ben, und bey strenger Kalte mit Erbs- oder andermStroh bedecken, bey gelindem Wetter aber unbedecktlassen, damit sie die Feuchtigkeit erhalten können. ImFrühlinge muß man die Töpfe in ein gemäßigtes Mist-Beet graben, welches verursachen wird, daß die Pflan-zen bald aufgehen werden. Dieselben kann man als-dann, so bald keine strenge Kälte niehr zu befürchtenist, an d»e freye Luft gewöhnen; und wenn sie z Z.hoch sind, kann man sie aus den Töpfen nehmen, ein-zeln in besondere mir lemger Erde angefüllte Töpfe und
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