Jasmin. 197
Man kann ihn, wie den afrikanischen Jasmindorn,aus abgeschnittenen Zweiglein sieben, und muß ihnbeynahe eben so behandeln; er ist a >er so zart,, daß erin unsern Gegenden nicht in bei ftene 1 Luft fortkommt.Die Pflanzen müssen daher in Töpfen gehalten, undim Herbste in ein Glashaus gesetzt werben.
5. Sincsischer Iasmindorn mir eyrunden lan-zettförmigen glättern, zerstreuten Aester« und ein-zeln ftch ausbreitenden Blumen, die neben an denZweigen heraus kommen, mit einem länger» Grif-fel, Lycimn cinnense foliis ouato lanceolatis, ramisdiffusis, floribus solitariis patentibus akribus, stylolongiori, wächst in Sina wild. Er macht schwache,unordentlich zerstreute Stängel, welche sehr hoch wach-sen und eine Stütze erfordern. Seine Aeste werdenbisweilen in einem Jahre 12 F. lang. Die unternBlätter sind länger als 4 Zoll, und in der Mitte 3 Z.breit; sie haben eine glänzende grüne Farbe, eine dün-ne Coissistenz, und stehen ohne Ordnung auf allenSeiten der Zweige. Wenn die Schößlinge in derLänge zunehme^ so nehmen die Blätter in Ansehungder Größe ab, und sind, gegen den obern Theil desGipfels zu, nur i Z. lang, und^ Z. breit; sie sitzenauf allen Seiten dicht an den Stängeln. Die Blu-men kommen einzeln an jedem Gelenke, gegen denobern Theil der Zweige zu, heraus, und stehen aufkurzen zarten Stielen; sie haben eine blasse Farbe mitkurzen Röhren. Der Rand breitet sich mehr aus,als an einer der andern Sorten, und der Griffel istum ein beträchtliches länger, als die Röhre der Blu-men. Diese Sorte blühet im Aug. Sept. und Oct.Die Pflanze ist sehr dauerhaft, und behält die Blät-ter bis im Nov., wo sie verwelken. Sie vermehrtsich stark durch die kriechenden Wurzeln, welche sichauf allen Seiten sehr weit ausbreiten; und die einge-N z steck-