2Z2 Iaspiß.
man aufdieftn Stein bisweilen einen Scorpion einge-graben findet (>?), wenn er nicht gar auf diese Art zu-bereitet und bey fich getragen, Wider den Stich derScorpionen gut seyn soll.
Bey den mehrfarbigen Jaspissen ist bisweilen einesonderbare Abwechselnug der Farben; und daher istleicht zu glauben, daß zufälliger Weise darin allerleyFiguren vorkommen, wenn sie gehörig bearbeitet undpoliert werden. Unsere Vorfahren machten dararrsviel Wesens, und einer großen Anzahl solcher Steine,bey deren Bildern und Vorstellungen dieEinbildungs-Kraft oft das beste thun muß, ist so gar die Ehre wie'Verfahren, Laß sie in Abbildungen vorgestellet wordenfind. Um nur etwas davon zu »-rgen, (denn in unsernTagen ist der Werth der Bildsieine gar sehr gefallen,)will ich dasjenige, was K unviiiatm (4°) hat, anfüh-ren. Er verwahrte einen vielfarbigen Iaspiß, aus. welchem eine gelbe Binde oben und unten schwarz ein-gefaßt lag; rosenfarbige Jaspisse mit weißen Bindenund Linien, die ein Stück von einem Bastion vorstel-len ; grünliche Jaspisse mir einem schwarzen Kreuhe;einen weißlichen Iaspiß mit einem rothen Zirkel in derMitte; röthliche und weiße Jaspisse mit braunrothenStreifen und weißen Linien, welche wie Festungengebildet sind; einen weißen Iaspiß, worauf eine nachder Lange hin gelegene Stadt von rother Farbe in gelb-lichem Grunde, und vorn mit einer Citadelle versehen,auf der einen Seite aber von einem Strohme umflosi-sen, zu sehen ist; ein fast von allen Farben gebildetergroßer Iaspiß, welcher eine Stadt mit vielen Fest-ungswerken darstellt. Dergleichen Bilder könnte
ich
09 ) Beyspiele davon kommen in dem Museo Graueliano, S.
44 / vor.
(40) Rariora natura; & artis , S. 207, fgg. yergl. mit Tab. XI,Fig. 26 , ;o, ? 45 / 57 — ö->, l,Nd, 64.