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säße, Prachtstücke u.d. gl. wovon noch jetzt viele Ueber-bleibsel aus dem Alterthume vorhanden sind. Sonstaber lässet sich der Jaspiß, weil er, oben gedachterMaßen, vielmahls in großen Stücken gefunden wird,auch zu Altären, Säulen, Taufsteinen, Kaminen,Tischblättern, Petschaften, Messerheften, Degen-Griffen, Knöpfen, Bildern und andern Sachen,verarbeiten. Man schneidet ihn in dieser Absicht, miteiner kupfernen Säge, und bedient sich dabey desSchmergels, da er denn eben so, wie der Achat, bear-beitet wird. In einigen Gegenden werden die Jaspissezu Flintensteinen geschliffen, dergleichen viele nach derTürkey gehen. Unweit Dresden gegen Planen war,wie Keyßler ( 67 ) meldet, nach des berühmten Hrn.v. Tschirnbauftn Angeben, eine Jaspiß - Schneiderund Poliermühle angelegt, welche durch Bötlichernverbessert worden. I» dem Hofplatze dieser Mühleliegen noch etliche Fuder von sächsischem Jaspiß, derdamahls dahin gebracht worden; das Werk aber istganz eingegangen, und in eine Poliermühle, für Spie-gel verwandelt worden. Den weißen Jaspiß brauchendie Künstler, wenn sie verschiedene Metalle polierenwollen; insonderheit werden die mit Blattgold vergol-deten Körper damit poliert, wodurch das Gold nichtallein glänzend gemacht, sondern auch fester an denKörper angedrückt wird. Eine grobe Art Jaspißwenden die walachischen Bauern in Pochwerken, stattdes Pocheisens, zur Zerkleinerung milderer Steinartenan Man kann auch den Jaspiß, eben so wieden Kiesel, zum Glasmachen (nur nicht zum weißenGlase) gebrauchen. Hieraus ist zugleich der Werthdes Iaspiffes zu erkennen; und er würde theurer seyn,
wenn
(C~) Reisen X. L D Hamiov. 1776, 4- S- i;22, f.
L> rü nir ich Mineralogie, St. Pttersb. » 78 ', 8. S> 61.