Ichnevmon. 297
cante variegatis vestita Eimd. la Mangouste de Buffon& Bomare. Mustela aegypriaca, Mus iEgypti, Damu-lo, Donola, Lutra iEgypti Klein. Mustek glaucaKumph. Serpenricida s. Muncos Alpin. Mustek t. Vi-uerra Indis Mangutia Gare. Ichnevmon indicus f. ori-entaiis; the indian Ichnevmon; i'kchnevmon des In-des Stbae. Dieses Thier ist ungefähr so groß wie derBuchmarder, dem es auch in der Bildung sehr nahekomme; denn es hat einen kleinen Kopf, eine spitzigeSchnauße, kurze und runde Ohren, einen kurzenHals, welcher mit dem Kopfe beynahe von einerleyDicke ist, einen länglichen Leib, kurze Füße und einenlangen Schwanz, welcher aber nicht so haarig ist, wiebey dem Buchmarder. Zwischen den längern steifenHaaren, welche theils schwärzlich oder aschgrau, theilsweißlich oder gelblich sind, findet man noch auf demganzen Körper ein kürzeres wollichtes Haar, welcheseine röthliche Farbe hat. Bey dem Männchen so-wohl, als auch bey dem Weibchen, bemerkt man nahebey dem Aster eine besondere Oeffnung, welche mit denzwey gewöhnlichen Gängen der Natur nichts gemein-schaftliches hat, und eine Art von Beutel, worin einestark riechende Feuchtigkeit enthalten ist. Man sagt,daß der Ichnevmon, wenn es sehr heiß ist, diesenBeutel öffne, um sich abzukühlen.
Der Ichnevmon hält sich sehr gern an den Uferndes Wassers auf. Er begibt sich bey großen Ueber-schwemmungen in hoch gelegene Gegenden, und nä«hert sich oft bewohnten Gegenden, um seinen Raubaufzusuchen. Er schleicht sich ganz stille fort, undlässet sich in Rothfalle keinen Umweg verdrießen. Zu-weilen trägt er den Kopf in die Höhe, zieht den Leibkurz zusammen, und erhebt sich, so hoch er kann, aufseineBeine. Zuweilen scheint er zu kriechen, und sich,wie eine Schlange, auszudehnen. Oft setzt er sich auf