Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Iditiot. Idus.

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auch in der Einrichtung seines Nerven - Systemes,vermöge welcher mancher Mensch, oder manchesThier, sich gegen gewisse äussere Dinge ganz andersverhält, als andere Menschen oder Thiere zu thun psie-gen. Daß z.B. einige Menschen vom Anblick oder vonder Gegenwart einer Katze, einer Spinne, einer Maus,oder eines Frosches, ohnmächtig werden, daß Andereeinen Abscheu vor Wein, oder vor Käse, haben, unddaß die Katzen, wenn siekvl?rum verum riechen, läch-erliche Sprünge machen, u. s. w. ist eine Idyosynrkrasie.

Iditiot , nennen die Blumisten eine braune Nelke»,sorcemit milchfarbigen Streifen.

Idria, A^dria, oder Hydria, eine kleine Stadt imöstreichischen Friaul, zwischen Krain und der Graf-schaft Görz, welche unmittelbar unter der inner-öst-reichischen Hofkammer zu Grüß steht. Sie liegt ineinem tiefen Thale zwischen hohen Bergen und un-fruchtbaren Hügeln, an dem FlüßchenPderscheza oderJdria, enthält ein Schloß, und ungefähr 270 zer-streut liegende Häuser. Was diesen Ort hauptsäch-lich berühmt macht, ist das herrliche und reicheGuecksilberbergn'erk, welches wegen der reichen Aus-beute, die es gibt, eine der ergiebigsten Quellen derEinkünfte der kaiserlichen und königlichen Kammer ist,und wovon ich an seinem Orte ausführlicher handelnwerde.

Idus, oder wie einige auch schreiben, Eidus (*), war beyden alten Römern der Nahme, den sie 8 Tagen in je-dem Monathe beylegten, so, daß sie dieselben rück-wärts zählten, «ind zwar machten sie im März, May,Iul. und Oclobec am achten, in den übrigen Mona-then

(') Atom hetriiseischen Werte iduo, ich theile, weil solcher !7agden Monath gleichsam theilet, und macht, daß die nach ihmfolgende» Tage ihren Nahmen von dem folgenden Monathebekomme».