Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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343
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Jesuit. 343

»ntis repncsentata, und jU Antwerpen ex officina Pkntinian«Baltlusaris Moreti Anno socictatis seculari 1640. ist fol. gc*druckt worden ist, ist das schönste Denkmahl von dieser je-suitischen Jubel»Feyer. Es wird darin der Ursprung, dasWachsthum und die Beschaffenheit der Gesellschaft Jesuvorgestellt, und es besteht aus 6 Büchern, in welchen alleHandlungen Jesu mit den Handlungen dieser Gesellschaftverglichen werden. Das 6te Buch beschreibt, was sich inden Niederlanden mit den Jesuiten zugetragen hat; daherdieses Werk auch meistentheils unterdrückt worden ist. Esist überaus prächtig gedruckt, und enthält n8 zu Ehren derGesellschaft in Kupfer gestochene Sinnbilder. Das größtefrohlocken wird unter andern in Prolegomenis, S. 49, dar-über bezeigt, baß in dem Zunahmen des Stifters die Hun-derte Zahl enthalten ist:

Adlpicis? en centum LoyoLa amplectitur annos.

So mangelt es auch nicht an biblischen Chronosticlii»,als: aus dem Z2 Psalm: eXVBrare, eXVLtate IVsd InDoMlno.

Und aus Luc. r. eXVLtaVIt sphltVs MeVs In DcofhLVtarl.

Der Orden hatte sich damahls schon in allen Theirlen der Welt dermaßen vermehret, baß es, nach demVerzeichnisse, welches herausgegeben wurde, ihrerüber 800, sowohl Collegia, Profeßhäuser und Pro-behäuser, als auch Residenzen, gab, welche insgersammt in 3 6 Provinzen abgetheilt waren, worin sichüber 15000 Jesuiten befanden. Die Gesellschaft hatnach der Zeit unter den Generalen, welche dem P.Wreileschi gefolget sind, nähmlich P. P. Nicolaus,Oliva, Gonzalez und Tamburin, neuen Fortganggehabt.

Die Staturen, welche Jgnatius für seine Gesell-schaft aufsetzte, sind in io Abschnitte abgetheilt, vorwelchen eine Prüfung vorher geht, die man mit denenanstellen soll, welche sich angeben, in die Gesellschaftaufgenommen zu werden. Er will, man solle sie nachihrer Aufnahme einen Monath lang in dem Hause prü-fen, und sie die geistlichen Uebungen anstellen und eineY 4 all-