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welches vollkommen bewaffnet und regelmäßig disci-plinirt war. Sie sorgten für einen guten Zug vonArtillerie, und für Magazine, die mit allen Knegsbe«dürfniffen angefüllt waren. Solcher Gestalt brachtensie eine Armee auf die Beine, welche fo zahlreich undgut bestellt war, daß sie sich in einem Lande, wo dieganze Kriegsmacht der Spanier und Portugiesen ineinigen wenigen invaliden und schlecht disciplinirtenBataillonen bestand, allerdings fürchterlich machenkonnte.
Europa hat, seit einigen Jahrhunderten, die stol-zen Absichten und die Macht deS Ordens bemerkt; al«lein, selbst indem eS oft die schädlichen Wirkungen vonbeyden empfand, doch die wahren Ursachen davonnicht deutlich eingesehen. Es war noch unbekannt mitden besondern Einrichtungen in der politischen Verfas-sung und der Regierung der Jesuiten, woraus dieserGeist der Intrigue und der Unternehmung, welcherdie Mitglieder der Gesellschaft characterisiert, und denOrden selbst zu einer so großen Macht erhoben hat,entstand. Es war ein Hauptgrundsatz der Jesuiten,von der ersten Errichtung ihres Ordens an, ihre Ge-setze nicht bekannt zu machen. Diese verbargen sie alSein undurchdringliches Geheimniß. Diese kamen nichtauS dem Orden. Selbst der größte Theil der Mit-glieder kannte sie nicht. Die Bekanntmachung der-selben wurde von einigen Gerichtshöfen verlangt, aberabgeschlagen. Dem ungeachtet autorisierte die welt-liche Macht in vielen Ländern, durch einen besondernpolitischen Solöcismus, die Niederlassung einer Ge-sellschaft von Leuten, deren Verfassung und Gesetzesorgfältig verborgen wurden. Ein Umstand, welcherallein einen hinlänglichen Grund, sie abzuweisen, aus»gemacht hätte! Während der letzteru Verfolgung derJesuiten in Portugal und Frankreich, wovon ich wei-ter unten sprechen werde, waren sie so tinbehutsam.