Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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sind, um vermittelst derselben auf dem Rechenbreteoder pythagorischen Rechentische zu rechnen, oder auchkleine runde Stückchen von Achat, Glas, Bernstein,Elfenbein, Perlinuttcr, oder andern leichten und kost»baren Materien, deren man sich zu Berechnung ge-wisser Summen, zu Marken beym Spiel, (insonder-heit im Spiele das Geld zu bezeichnen, das einer demAndern schuldig wird,) und zu einigen andern Absich-ten bedient. Es gibt aber auch Jetons von Gold,Silber und Kupfer, welche eine Art Schaupfennigeoder Gedächtnißmünzen vorstellen, und auf deren einenSeite gemeiniglich das Bildniß des regierenden Lan-desherren, auf der andern aber eine Devise und Le-gende geprägt ist, die das Andenken an eine merkwür-dige oder glorreiche Begebenheit seiner Regierung,nebst dem krausen Rande und der Jahrzahl erhalten.An den meisten Orten, wo es gelehrte Gesellschaften,und Societäten oder Academien der Wissenschaftengibt, haben diese ihre Jetons, welche die Academisteuauf Kosten des regierenden Herren, und aus den Fonds,die hierzu angewiesen sind, bekommen. Daher nen-net man ein unnützes Mitglied einer gelehrten Gesell-schaft, einer Academie, eines Collegii, eigentlich abereinen, der die Versannnlungen der Gesellschaft nur umder Jetons willen, welche jedes Mahl dabey ausge-theilet werden, besucht, übrigens aber nichts zum Nu-tzen und zur Ehre der Gesellschaft thun mag, ironischeinen Jeronmer.

Nach der Ableitung heissen jetons eigentlich Vvürf-lingc, oder weifpfenniZe. Ehemahls nannte mansie in Frankreich jetuirs, Jetoueurs, Jereurs, Jiets,Jers uut> Jierons, seit mehr als einem Jahrhunderteaber Jetons, oder Jettons. Im Deutschen heißen sieZablpftnnigk, Rechenpfennige, in einigen oberdeut-schen Gegenden auch nur der Rechen, im Nieders.©iig«, von schlicht, glatt, vermuthlich, so fern sie

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