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seyn, und es ist dieses von allen Münzlehrern, welchedarin dein Patin gefolgt sind, nachgeschrieben wor»den. Es hat aber schon zu Jobert's (*) Zeiten, derHr. v. Ganiere, ein besonderer Liebhaber der Jetons,eine Sammlung von mehr als 3000 Stück zusammengebracht, unter welchen die ältesten unter der Regier-ung Philipp VI., aus dem Hause Valois, welcherim I. 1328 auf den Thron kam, gepräget wordensind. Man findet dergleichen Jetons von HerzogPhilipp dem Guren, von Burgund, die auf der ei-nen Seite sein Wapen und Titel, und auf der anderneinen Spruch habrn, welcher die richtige Rechnungempfiehlt (**). Sie sind zum Gebrauch der herzogli-chen Rechenkammer gepräget worden, und beynaheum 100 Jahre älter, als die Jetons Franz >., indemPhilipp der Sure 1419 die Regierung angetreten hat.Franz van Mieris (***) hat dergleichen Rechenpfen-uige, welche zum Gebrauch der Münzbedienten inAntwerpen gepräget worden, von Carl, Herzog vonBurgund, mit der Jahrzahl 1467, in Kupfer stechenlassen. Auf der einen Seite ist das burgundische Wa«pen, mit der Umschrift: ViVE. LE. NOB.le DuC.CHARLES D.e BourG.ogne Z. d. e. BR.abanr. Ausder andern Seite ist das Wapen der Stadt Antwer-pen, mit der Umschrift: JECT.on D.e LA MO.nnoyeD.e BRA.bant A. Al'VRP. Eben dergleichen habenauch die Münzmeister zu Brügge verfertigen lassen.Der Avers enthält ein Feuereisen, woraus die Hals-
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(*) Einleitung znr Medaillen - oder Münzwisscnfchafr, Nürnb.» 738 , 8. S> 22.
(**.) Dergleichen Sprüche einer, der aber später gebraucht wurde,zielt auf den Nahmen der JelonS: Qui bien jetera, son com-pte trouvera ; d. i. wer richtig wirft, wird feine Rechnungfinde».
(***) Histori des Nederlandsche Vorsten, i Deel in’s Graavenh»-ge 17J2, f. ©. 95.