Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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als den blühenden Zustand der Handlung unter derRegierung des Kaisers Carl V., als des ersten Köni-ges in Spanien dieses Nahmens. Die Stadt Ant-werpen war damahls die Niederlage des ganzen euro-päischen Handels.

In Deutschland sind die Rechenpfennige, dem An-scheine nach, später bekannt geworden. Adam Riesehat, in seinem Rechenbuchs, zuerst 15 f o die Art mitZahlpfennigen zu rechnen beschrieben. Man nahm diein Frankreich geschlagenen Rechenpfennige dazu, wiedenn auch die noch jeßr gewöhnlichen Rechenpfennige,die in Nürnberg von Messing geschlagen werden, nochimmer französische Aufschriften, ja so gar das Bildund das Wapen der Könige von Frankreich beybehal-ten, da eS doch in Deutschland an vielen wichtigenHandlungen nicht mangeln würde, deren Andenkenauf solche leichte Weise der Nachwelt angepriesen zuwerden verdiente. Doch sind auch in Nürnberg schonvor 200 Jahren andere Erfindungen, mit lateinischenund deutschen Devisen, besonders auch geistlichen undbiblischen Sprüchen, zum Vorschein gekommen. Da-hin gehören unter andern zwey Jetons von zwey nürn-bergischen Münzmeistern, Matthäus und JohannLauser, §ig 1651. Sie haben auf der ersten Seitezwey alte fingirte Köpfe, deren einer links, der andererechts schaust. Der links schauende hat die Umschrift:MaTEVS. LAVFER. IN. NVRNBER. Um denrechts schauenden aber steht: HANS. LAVFER. IN.

Cc 5 NVRE.

biethe die ©(taue niemahls untergehe. Auf einer fatyrischenMedaille, welche nach der aufgehodtimi Belagerung der StadtMetz, im I. irr-, in Frankreich jum Vorschein kam, kehrte«an diese Devise des Kaisers um. Zwischen den Säulen warnähmlich ei» angesessener Adler abgebildet, niit der Ueber-schritt: Non vitra metas. Ei» sinnreicher Kopf machte auchfolgendes Distichon darauf:

Larolus Uerculeas tereur tranfiflc columnas,

Siste viam mttis, hic tibi vi.ks da:ur.