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zweyten Person, welches in der zweyten Endung euer,in der dritten und vierten euch hat.
Eigentlich redet man mir diesem Fürworts mehrerePersonen ausser sich an. Habt Ihr es nicht gedörrt?^Vervrc Ihr komme» ? Man spottet Euer. Nehmtes zu Euch. Allein, seitdem die Höflichkeit der Modeihre Gewalt auch über die Fürwörter erstrecket hat, sovedet man mehrere Personen, denen man nur einigerMaßen Achtung schuldig zu seyn glaubt, mit dem viel-fachen persönliches Fürworte der dritten Person an.^Verben Sie kommen? Man sporccc Idrer. neh-me» Sie es zu sich. Und braucht das mit seinen
Endungen nur da, wo man durch Vertraulichkeit,Unterwerfung, oder Verachtung dazu berechtigt zuseyn glaubt, in welchem Falle man denn nicht nurmehrere, sondern auch eine einzelne Person mit Ijhdanredet. Der Kaiser nennt in deutschen Schreibennoch die Gcneralftaaten, die Schweiher-Cantons,Las Reiche-Kammergericht, die Stände von Ungarn,fürstliche Domkapitel, reichsgrnfliche Collegia, dieMagistrate der Reichsstädte u. f. f. ihr.
Ehedem spielte dieses Fürwort eine glänzendereRolle. Als man anfing es für ungesittet zu halten,rinzele Personen ausser sich, denen man mit Achtungzu begegnen schuldig war, mit du anzureden, so wählteman dafür das vielfache ihr; ein Gebrauch, welcherin die frühesten Zeiten des deutschen Reiches fällt,und sich bey unfern meisten Nachbaren noch bis jetzterhalten hat. Ungeachtet sich nun auch dieser Gebrauchwieder verloren hat, so ist doch noch ein Ueberrest da-von in dem Possessive Euer oder abgekürzt Lw. übriggeblieben; s. Th. XI, S. 679. ist ein Pferd,das Ihr heiße, ein Rleid das Ihr heißt, ein in den
nied-
gell'. juh, eow, in der iweyttn Endung eow«i\ im Tön. i, inBaieni in tun gruben Mundarten, es, ös, döo, im Lettische»jiis, welche dem int. vos nahe kommen.