Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Jlen. Iler. 441

und mit 6 geschickten Lehrern versehen, daher man inden Verzeichnissen der ilftldischenPädagogisten, ausserden bürgerlichen jungen Personen, nicht wenige adeli-gen und gräflichen Standes findet, die hier für ihrGeld studiert haben. Sonst wird hier, der Absichtder Stiftung nach, eine Anzahl junger Leute frey un-terhalten und Unterrichtet, unter welchen, vermöge ei-nes 1561 errichteten Vergleiches, 4 schmarzburgifchejunge Leute find, weil das Stift im FürsieuchumeSchwarzburg-soudershausifiHen Antheiles beträchtlicheGüter, Zörste und Collectcn hat. Die übrigen Frey-Stellen werden theils und vornehmlich von dem Lhur-Hause Braunschweig-Lüueburg, theils von dem gräf-lichen Haufe Srollberg besehet; e6 wird auch von desStiftcS Einkünften auf der Universität zu Göttingcnein ilftldifcher Freytisch unterhalten, an welchem 24Stellen sind, davon das gräfliche Haus Stollberg 8,und die Fürsten von Schwarzburg auch 8 Stellen zuvergeben haben.

Die ilfeldischen Forste sind ansehnlich, und wer-den in die unter - und ober - oder birkenmohrischen For-ste abgetheilet; beyde betragen ungefähr 523; Aecker,werden durch den Hageuberg, welcher zu den wernige-rodischeu Forsten gehört, von einander geschieden, undenthalten auch ein Steinkohlenbergwerk. Es hat auchdas Stift im Fürstenthurne Schwarzburg bey Hohen-Ebra gute Forste, welche an 920 Aecker betragenmögen.

Der Flecken jl fdb vor dem Kloster, hat 71Feuerstellen. Unweit demselben liegt der Hcrzberg,welches der erste zum Harz gehörige Berg ist. SeinePerpendikulär-Höhe über Jlefeld beträgt 133 Fuß."llen, L.eberrvü' Mcr der Schafe; f. Egel.

Hier, ein wie ein Bogen gekrümmtes Messer, womit dieKammmacher ücn,d. h. das Horn inwendig beschabenoder beschälen; s. Th. XXV, S. 244.

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