Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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482 JKiß-Wiesel. Jman.

amerikanisch enJltiß, oder so genanntenMapurira,oder Zorille, werde ich im Artikel Stink-Thierhandeln.

Iltiß- Wiesel, s. unter Wiesel.

Ilz, ein Fluß; s. Jlo.

Ima^o, Fr. Image; s. Bild.

Jmal, ein in verschiedenen Städten des HerzogthnmeSLothringen gebräuchliches Getreidemaß. 6 Jmalsmachen i Resal; und i Resal hält ungefähr 15 pariserScheffel (Hoisseaux) oder 180 Pfund Weihen.

^niam, s. das Folgende.

jiuäii, oder Inram, ein mnhammedanischer Priesteroder Pfarrer, oder Oberster einer Moschee. Es wirdvondenJmans, statt aller andern Wissenschaften, nurdiese einzige gefordert, daß sie den Koran fertig lesenkönnen. Sie sind dem Mufti nicht unterworfen, son-dern ein jeder regiert seine Pfarre nach eigenem Belie-ben. Sie gehen fast eben so gekleidet, wie die gemei-nen Türken, ausser daß ihr Turban etwas breiter undauf eine andere Art gefaltet ist, und daß sie längereAermel und längere Bärte tragen. Ein Jman, wel-cher seines Amtes entsetzt worden ist, tritt wieder in sei»nen vorigen Laienstand, und der Groß-Vizier ernennteinen andern. Ausser dem Gebethe in den Moscheenhalten die Jmans auch zuweilen Predigten. Bey demWolke stehen sie in großem Ansehen. Wer einenJman geschlagen hat, dem wird, wenn er ein Türkeist, die Hand abgehauen; ist er aber ein Christ, sowird er verbrannt. Kein Jman kann, so lange er imAmte steht, wegen irgend eines Verbrechens am Lebengestrafet werden, sondern seine höchste Strafe ist dieVerweisung an einen entfernten Ort. Die Großher»ren und ihre Minister wissen jedoch dieses Privilegiumzu vereiteln, indem sie einem Jman, den sie wegen Ver-brechen züchtigen lassen wollen, vorher die Ehre an-thun, daß sie ihm einen Roßschweif zuschicken; denn