Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
Seite
491
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Jmperial. 491

dessen Griff von Gold, die Klinge aber von Silber ist,im blauen Felde, als das Wapen von Asirakan; deruntere, zwey silberne aufgerichtete, und mit den Lustfern Vorderklarlrn einen goldenen Bogen, Überwegchen eine goldene Krone schwebet, mit beyden innernaber ein Par silberne, in Form eines Andreaskreuhesgeschränkte, unter sich gekehrte Pfeile haltende Wölfe,im blauen Felde, als das Wapen des KönigreichesSibirien; und der mittlere zur Linken, das Wapenvon Cafan, nähmlich einen gekrönten schwarzen Dra-chen, im silbernen Felde, in sich enthält. Die Um.'schrift ist russisch, und heißt aufdeutsch: Diese Münzein Rußland zehn Rubel. In den vier Winkeln desWapenkreutzes steht dieJahrzahl 1755.

Ihr Nachfolger, der unglückliche Kaiser Peter TU.behielt diese Ausmünzung im Golde bey, lind ließ nachdem Antritt seiner Regierung diesen Jmperial, welchenFiZ. i 6)'7 in Kupfer gestochen darstellt, prägen. Aufder ersten Seite dieser Münze erblickt man das gegendie linke Seite gekehrte, geharnischte Brustbild deSKaisers mit einem über die rechte Schulter herab Han-genden Ordensbande, und einen:, wie es das Ansehenhat, zweyköpfigen Adler auf der Brust, wie auch impreußischen Haarzopfe. Die Umschrift, welche ausrussischen Buchstaben besteht, heißt in deutscher Spra-che: Pecer 111. von Gottes Gnaden Raiser undSelbsthalter aller Reriffen. Unter dem Brustbildestehen die russischen Buchstaben CTI 13 (S. P. B.).Die andere Seite stellt die fünf in Gestalt eines Kremßes zusammen gesetzten Wapen, welche ich bey vorer-wähntem Jmperial der Kaiserinn Eliiabeth beschriebenund erklärt habe, mit eben der russischen Umschrift,vor. In den vier Winkeln des Wapenkreußes stehtdie Jahrzahl 1762.

Die Benennung von Jmperial ist aus einer Nachahm-ung der Realen geschehen. Alle besonders feine Münze

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