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Bewegung der Negerweiber, welche, indem sie überden Samen, nachdem sie ihn gesast haben, weggegan-gen sind, geschehen seyi Diejenigen, die den Vortheilhaben, daß sie ihre Aecker bewässern können, sind der-selben noch viel lieber überhoben, weil die durch dieKunst hervor gebrachte» Ueberschwemmnngen, wo-durch sie bewässert werden, hinreichend sind, den Samenso tief, als sie es haben wollen, zu bedecken. DieArt. diev Aecker zu bewässern, werde ich weiter unten beschreiben.
Die Zeit ist in den amerikanischen Colonien sehr kost-bar, insonderheit diejenige, da der Regen zur Pflanz-ung des Indigs einladet. Daher macht man die zudieser Arbeit gehörigen Zubereitungen, und beschleuni-get sie, damit man den rechten Nutzen daraus ziehenkönne. Denn so bald der Erdboden einmahl trockengeworden ist, muß man mit dem Pflanzen aufhören.Man sieht sich zwar zuweilen genöthigt, trocken, d. j.zur Zeit einer großen Dürre, zu pflanzen, um mir derPflanzung voraus zu kommen, weil ein oder zwey klei-ne Regen nicht hinreichend sind, einen großen Bezirkzu bepflanzen. Allein, man wagt diese Art zu pflanzennicht eher, als bis nian höchst wahrscheinlich einen Re-gen vermuthen kann. Man macht also in dieses trocke-ne Land Löcher, den Samen hinein zu säen, den mansogleich wieder zudecket. Aus diese Art hat der Ein-wohner viel voraus, wenn der Erfolg mit ferner Er-wartung überein stimmet. Er sieht diesen Samen aufeinmahl aufgehen, und kann unterdessen bey Gelegen-heit eben dieses kleinen Regens andere pflanzen; bleibthingegen das Wetter mehr oder weniger trocken, so ister in Gefahr, um seine ganze Aussaat zu kommen,weil der Same sich erhitzet, oder durch die große Hitzehart wird. Es fallen so gar oft falsche Regen in dieserJahrszeit, welche, da sie die Erde nur ein wenig be-feuchten, verursachen, daß der Keinr des Samcus,welcher die Stärke nicht hak, durch die Oberflache der
Erde