Band 
Neun und zwanzigster Theil, von Jan bis Inf.
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Industrie. 7 r t

land hindert, zu einem blühenden Nahrnngsstande zugelangen.

Es ist aber der Einfluß und die Wirksamkeit, wel-che das Genie und die Industrie der Nation in einenblühenden Nahrungsstand haben, in der That über-aus groß. Da der Flor des Nahrungsstandes aufGewinnung der Handlungs-Vakanz, und mithin aufeinen großen auswärtigen Debit so sehr ankommt: soist das Genie der Narion und die Geschicklichkeit derArbeiter eins der vornehmsten Mittel, wodurch manso wohl den in - als auch ausländischen Debit erlangenkann. Die Käufer werden vornehmlich durch wohkausgesonnene und das Auge ergehende Erfindungen,und durch eine große Mannigfaltigkeit in den Arbei-ten, angereihet. Da die Umstände, die Abfichten undder Geschmack der Käufer fast unendlich verfchiedensind, so hat sich eine Nation schlechten Absaß zuver»sprechen, die nur wenige Arten von Waaren auf eineeinförmige Art bearbeitet. Diese große Mannigfalt«igkeit in den Arbeiten aber, und die äußerlichenSchönheiten der Waaren, können nur durch das Ge-nie und die Geschicklichkeit der Nation gewirket wer-den. Ja, es ist nicht einmahl zureichend, daß eineNation geschickte Arbeiter hat; sie müssen auch beyden Ausländern in dem Rufe stehen, daß sie es seyn.Es hat hier imt einer Nation eben die Bewandrmß,als mit einem einzeln Künstler oder Arbeiter. DerRuf von seiner Geschicklichkeit trägt eben so viel bey,daß er gesucht wird, als die Geschicktichkett selbst; undwenn e6 möglich wäre, daß dieser Ruf ohne Geschick-lichkeit entstehen könnte, so würde derselbe eben dieWirkung haben, als die Geschicklichkeit selbst. Wieviel aber bey einer Nation auf den Ruf von der Ge-schicklichkeit ihrer Arbeiter ankommt, das hat manfeit einem Jahrhundert an dem Beyspiele von Frank-reich genug wahrgenommen. Die französischen Waa-

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