Kunstgewerbe überhaupt.
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Die Fabrikation von mine ralischen Waa-ren ist nicht sehr beträchtlich, da der Bergbau im Gan»zen unbedeutend ist, und sich blos auf den Torfstich, dasSteinbrechen, das Graben von Töpfer-und Porzellan,erde und die Gewinnung des Salzes beschränkt. — Manfindet jedoch zu Kopenhagen eine Porzellanfabrik,bei dieser Stadt 2 Fayencefabriken; mehrere Ziegelhütten,besonders in der Gegend von F l e n s b u r g; geschätztesschwarzes Töpfergeschirre wird in Jütland , und ande-res besonderes auf den Inseln Falster und Bornholmverfertigt. — Zu Alto na ist eine Spiegelfabrik. —.Salpeter wird an mehrcrn Orten gesotten, besondersauch zu Gudumlund. *) Eine große Stuckgießerekund Munitionsfabrik ist zu F r i e d r i ch s w e r k, **) und«ine Gewchrfabrik bei H e l si n g ö r. Eine Gesellschaftvon Kaufleuten zu Kopenhagen hält eine Fabrik vonNägeln und anderen Eisenwaaren; auch ist daselbst eineFabrik von eisernen Geräthschaften, und zwei Meilen vonder Hauptstadt sind drei Kupfer- und Meffinghämmer miteinem Messingdrathzuge. Eiserne Ackerwerkzeuge wer-ben an mehreren Orten geschmiedet; ehemals hatte eineeinzige Fabrik das ausschließende Recht dazu. Zu K o-penhagen ist eine Schriftgießerei. Es werden auchan einigen Orten thönerne Tabackspfeifen und Siegellackfabrizirt. — Zu Skanderborg in Jütland ist imZahr 1751 ein Ockerwerk angelegt worden, um den in derGegend, besonders zu Skaarup gegrabenen, braunen,rothen und gelben Oker zu raffiniren; auch wird aus
*) Seit dem L. 1793 find auf diesem Gut« des Kammer-herrn von Buchwald mehrere wichtige Fabriken i«Miaeralprvdukten angelegt» (Davon weiter unten betder Topographie.
**) M. f. die weiter unten folgend« kurze Beschrribungdiesen merkwürdigen Anlage.