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4 (1820) Dänemark und Schweden / [Hrsg.: Theophil Friedrich Ehrmann; Friedrich Ludwig Lindner]
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557
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Topographie. 557

nicht unfruchtbar; sie haben kleine Seen, aber keine Flüsse,und nur einen einzigen Bach; der Ackerbau und die Nieh-zucht sind nicht unbedeutend; es fehlt auch nicht an Wal-dungen ; Wasservögel werden auch viele, so wie zuweilenSeehunde gefangen; aber den Haupterwerbszweig machtdie einträglicheFischerei aus. Die Einwohner treiben auchSchifffahrt. . Diese Inseln machen zusammen einen Ge-richtsbezirk und acht Kirchspiele aus.

Die vorzüglichsten dieser Inseln sind:

1) Aland , die Hauptinsel, ist 5 Meilen lang und2'/M. breit; auf derselben ist aber keine Stadt, auchnicht ein Mal ein Flecken. Zu bemerken sind jedoch:

(0 Kastelh 0 lm, altes verfallenes Kastell auf ei-ner felsigen Landspitze auf der Ostseite der Insel: bierist das Hauptpostkomtoir; denn über diese Insel führtdie Poststraße von Stockholm nach Finnland .

(2) Ytteräs, Dorf mit einem guten Hafen aufder Westküste.

2) Eckerö, in Rücksicht der Größe und Lage dienächste nach voriger Insel auf der Westküste derselben,mit einem Postkomtoir und einem Telegraph.

5) Die Inseln Lemland, Lumparland,Kumtinge, Wärdö, Brandö u. s. w.

III. Tawastland.

Diese Landschaft, welche östlich von dem eigentlichenF i n n l a n d e, zwischen Nyland,Sawolax, Oster-bottn und Rußland liegt, hat einen Flächenraum von230 Qu. M., auf welchen aber nur 120,000 Menschenleben. Das Land ist theils bergig, theils eben und vollerSeen. Diese Landschaft gehört theils zu der nachfolgen-den StatthalterschafrTawastehus,theils zuKymme-negärd -Län , und ein kleinerTheil zuKuop i 0- n.

25. Tawe ste h us - n , besteht aus dem westl.Theile von A a w a st l a n g, ebenfalls dem westlichenTheile