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chrlaus zu Jerusalem redet, bemerkt mitten unter demübrigen Gepränge, daß der König mit einem weißenKleide angethan gewesen sey. 2. Die Priester, so-wohl bey den Juden, als ersten Christen. 3. Beyden Römern diejenigen, die bey den angestellten Comirtieu um ein öffentliches Ehren-Amt sich meldeten, wo-von auch der Nahme Landidac herzuleiten ist(^).4. In der ersten christlichen Kirche die neu getauftenChristen. Hiervon pstegte man damahls, weil diefeyerlicheChristen.'Taufe mehren theils zuOsiern zu gesche-hen pflegte, den ersten Sonntag nach Ostern Uuiuimcain albit zu nennen t,» 8 ). Auch waren die weißen Klei-der, die man anzog, Zeichen der Freude, woraus t t>ieSchrift-Stellen Pred. Sal. 9, 8. Malkh. 28, Z.Marc. 16, 5. Offenb. 7, 13. ein Licht bekommen.
Diese weiße Kleider waren wieder von verschiede-ner Art. I. Veiies altae, weiße Kleider, die von wei-ßer feiner Leinwand, ohne Kunst, zubereitet waren.2. candidae, die durch die Kunst so zubereitet waren,daß sie einen besonders helle» Glanz von sich gaben,womit, in Ansehung der weißen wollenen Kleider dieWalkerumgingen, Maleach. 3,2. welche überhauptdie Kunst verstanden, nicht nur unsaubere und besudelteKleider wieder auszuputzen und sauber zu machen, son-dern auch die weißen Kleider glänzend zu machen, wor-auf auch David Ps. 51, 9. angespielt hat. Auch vonChristo findet man, baß man ihm bey seinem Verhörvor dem Könige Herodes ein weißes Kleid angezogenhabe; Luc. 23, 11. Man kann das daselbst beyge-fügte griechische Wort auch durch splendidus
erklären.
Der Grund aber, warum Herodes Christo ein solchesweißes Kleid angezogen habe, wird verschieden angegeben.
Jn-
(37) Sallustius debello catilinar. c. 18.
(;8) Wagner dilT. de alba veste baptizatorum.