Kleid.
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ung der alten Dacier, Marcomannen,' der alten Deut-schen und Gallier, wenig unterschieden.
Die Skythen und Thracier trugen fast eben der-gleichen Kleider, wie die Perser, nähmlich einen per-sischen Bund und lange Hosen. Beyspiele der sky;h-ischen Kleidung sieht man sonst nirgends, als au-derColumna des Theodosius *tt Constantinopel, wo verschiedene Gefangene vorgestellt werden, welche dieGelehrten für Skythen halten. Sie haben Rocke nurlangen Aermeln. Die Hosen gehen bis auf die Knö-chel, und waren oberhalb der Waden gebunden, so,baß sie zugleich die Stelle der Hosen und Strümpfevertreten konnten. Ueber diesem Unter-Kleide trugensie einen Mantel, oder eine Ch>amys, womit sie zu-gleich das Haupt verhülleten, wie die römischen Raths-Herren; bey gelinder Witterung aber pflegten sie mitbloßem Haupte zu gehen.
Die Bleider der phrygier erkennt man' aus ver-schiedenen alten Denkmälern, in welchen die vorn ein-gebogenen Kappen einander dnrchgehendS gleich sind.In der übrigen Kleidung aber findet sich einiger Unter-schied. Der erste Phrygier, Fig. 2127 a >, hat einendoppelten Rock; der längere geht kaum bis an die Knie.Die Schuhe oder Stiefel gleichen einem langen Strüm-pfe, an welchem keine besondere Schuhe oder Sohlenzu sehen sind. Der andere, t $igV 2127 b >, sitzend,unterstützt das Haupt mit dem linken Arme, und hakdie Augen geschlossen, als ob er schliefe, oder sonst iuGedanken säße. Die folgende Bildsäule, Fig.2127° , welche den Paris darstellt, ist mir vielerKunst verfertigt, daß man die völlige Kleidung daranerkennen kann. In der Rechten halt er einen Apfel,und das Ober-Kleid ist auf der rechten Achsel mit ei-nem Häftel zusammen geheftet; die Schuhe aber kom-men mit den Schuhen der Parther übereilt.
Die