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■fer den zottigen Schilf-Mänteln tragen sie auch, wiedre hier sitzende Figur, zuweilen ein Unter-Klein, wel-ches wie ein Hemd gemacht, bnnt gestreift, und ausden Faden einer Pflanze, die man Seiden - Flachs ren-nen könnte, gewebt, oder vielmehr in einem Rahmengeflochten ist. Sie besehen diese Kleider mit fchmah-len Streifen von Hunds-Fell, und sticken die Säumedavon sehr zierlich bunt.
Ihr Haar ist schwarz und stark, meistens hintenabgeschnitten, und das übrige auf der Scheitel in ei-nen Knopf zusammen gebunden, unter welchen sie Vo-gel-Federn und gewöhnlich einen hohen hölzernen oderbeinernen Kamm, mit Muschel- Schalen geziert, ste-cken. In ihren geschlitzten Ohren tragen Männerund Weiber zum Putze, Knochen, Muschel-Schalen,grünen Talk-Stein, Tuch-Lappen, und oft ganze Bü-schel weiße Albatroßen- Federn, die ihnen Faust großneben den Backen liegen, und ein sonderbares Ansehengeben. Der sitzende Mann hat eine 30 F. lange Lanzein der Hand, welche sie in der Mitte anfassen, und da-mit in einer großen Entfernung werfen und sehr sichertreffen können. Sonderbar ist es, daß sich, der allge-meinen Gewohnheit des schönen Geschlechtes zuwieder,hier die Weiber weniger aus Putz und Kleidern ma-chen, als die Männer. Sie sind dabey überausschamhaft.
Fig. 2182, ein vornehmer Mann aus der InselVraheite, in feiner eigenthümlichen Tracht. DieKleidling der Okaheiten besteht, durchaus in einer Artpon Papier-Zeuge oder Tuche, ohne Textur, welchesaus den Rinden des chinesischen Papier - Maulbeer-Baumes, des Brodftucht - Baumes, und eines wil-den Feigeir - Baumes, durch Maccration, Einweichenund Schlagen mit gekerbten Hölzern, gemacht wird.Sie hat keine bestimmte Form noch Schnitt, und ebenso wenig sind ein Par Stücke von ihrem Zeuge zufani-
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