Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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Kleid.

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ehrbaren Mann höchst unanständig scheint, eine benei-denswerthe Freyheit in seinem einfachen und ehrbarenAnzüge genießt. Entweder binden wir unsere Haare- enge an dem Haupte zusammen, oder wir schnallen un-ter einer Perrücke alle unsere Kopf-Adern enge ein;unsern Hals umgibt ein elender Strick, den nur einWundarzt, der die Drossel-Adern ungeschickt binden,und dann öffnen wollte, erfunden haben kaun; unsereHemden umgürten Hals und Vorder-Arme; ein en-ges Wamms umpanzert unsern Rümpft ein ParBeinkleider umspannen unsere Lenden: Riemen um-gürten unsere Knie, und unsere Füße zwingen wir inSchuhe, welche, nebst allem Gefühle, beynahe alleBewegung ersticken.

Die Natur hat die größern Schlag-Adern, derenVerwundung leicht tödlich werden könnte, tief gelagert,die zurück führende» Gefäße hingegen in großen Stäm-men unter der bloßen Haut laufen lassen, wo sie, ohneallen andern Druck, als jenen der allgemeinen Decke,ihr Geblükdem Herzen zuführen. Es ist nicht unwahr-scheinlich, daß die Lage der größern Blut-Adern anunserer änffern Oberfläche, dieselben von der kühlen,ihre Federkraft merklich unterstützenden, äusser» Luft,und vielleicht von einer nähern Wirkung von dieser aufdie Masse des Blutes selbst, einen beträchtlichen Nutzenziehen mache; und man darf nach Arbeiten, die denKopf erhitzt, und den Zufluß des Blutes zu demselbenallzu sehr befördert haben, den günstigen Einfluß eineretwas Fühlen Luft auf das entblößte und gleichsam inein Luft-Bad gesetzte Haupt nur ein Mahl empfundenhaben, um sich von der günstigen Wirkung der Atmo-sphäre auf unsere entblößte Oberfläche zu überzeugen.Unsere Haut wird bey einiger Kühle der Luft um einMerkliches gespannter; die unter ihr liegenden Theilewerden dadurch gestartet, und die Bewegung derSäfte zu dem Herzen befördert. Die neuern Ent-