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auswerfen; denn in solcher Lage wird der Luft und dem Re-gen inehr davon bloß gestellct. Wenn sie hierauf noch einMahl gcpflügct haben, so ist der Boden schon gut für Boh-nen, indem die Erde durch das wiedcrhohlte Pflügen bereits-verbessert isi, und weil Bohnen nicht so feine Erde zu ihrerBedeckung erfordern, als Korn.
Wenn ein Laudwirth die Sachen auf solche Art einsieht,wird er in allen,Stücken die Ursachen seinesVortheiles undseines Schadens wissen, und in den Stand gesetzet werden,sein Land zu verbessern. Er wird den großen Nachtheilvon der genreinen Bearbeitung des Feldes, und den gro-ßen Nutzen, den diese Zubereitung den eingeschlossenen Fel-- dem verursachet, auf das deutlichste einsehen. Bey derersten Methode geht jedes dritte Jahr verloren; zugleichaber auch ein großer Theil des Vortheiles des zweyten Jah-res. Denn bey der andern Art hat ein Landwirth, nachdex Aernde der Bohnen, der Erbsen, des Habers und derGerste, noch eine Aernde von Rüben oder Klee. An stattdieses großen Verlustes, gibt das eingeschlossene Land vonderselben Art, wenn es mit grauem Marge! gcdünget wird,8 bis 10 Jahr nach einander Aernden; und wenn es amEnde des Pflügens liegen bleibt, um neue Kraft zu gewin-nen, trägt es gutes Gras, und es geht gar keine Zeit ver-loren. Auch ist es in der That nicht nöthig, es ganz ruhenzu lassen: denn wenn sie es beständig mit Marge! unterhal-ten, si> können sie auch beständig pflügen. Die Düngungverschaffet einer neuen Aernde Nahrung, so bald die vorigedieselbe erschöpft hat.
Ueberhaupt hat ein Landmann, welcher ein einge-schlossenes Feld von dieser Art Boden Hai zuvörderstwohl zu überlegen, was für einer Art von Düngung eram leichtesten und wohlfeilsten habhaft werden kann.Er mache mit vfterm lind tiefem Pflügen den Airfang,er werfe das Land in Reihen auf, und zwar fo, baßdiese gegen Osten und Westen liegen kommen, damit dieSonne desto starker darauf wirken könne. IstMärgel in der Nachbarschaft, so untersuche er, obderselbe sich zu der Verbesserung des Kleyes anf dieseArt schicke. Zuerst untersuche er ihn selbst in seinerHand. Ist derselbe fest und schwer, so taugt er nicht.