Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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Kiimä.

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südlichen Ländern keiner besondern Classe von Menscheneigen, sondern, unabhängig von den Vortheilen desRanges Und einer guten Erziehung, insgemein durchalle Stände einer Nation verbreitet. Lebrün erzählt-daß die Perser nichts so hoch, als die Dicht.'Kunst,schätzen, und in ihren dichterischen Werken den lebhafttesten und erhabensten Schwung des Geistes auszudru-cken bemüht sind. Unter den Bauern auf der InselMinorka sind Wett-Gesänge noch heut zu Tage etwassehr gewöhnliches ( J0 ); einer singt auf der Stelle er»dachte Verse über einen beliebigen Gegenstand, die eilmit der Zither begleitet, welche unmittelbar darauf miteiner gleichen Anzahl ertemporirter Verse von einentAndern beantwortet werden, der sich jenen im Gesan-gs zu übertreffen oder lächerlich zumachen bemühet;und so dauert der Wett-Streit, zu großer Belustig-ung der Zuhörer so lange fort, bis der Witz des einenoder des andern Saugers erschöpft ist» Eben fo wa-ren die Wechsel-Gesänge der alten Griechen beschafffen, die Theokrit und Virgil in ihren Hirten - Gedich-ten so glücklich nachgeahmt haben»

Selbst die Einwohner von Otaheitö haben- berge-ringen Ausbildung ihrer Sitten und Geistes-Kräfteungeachtet, eine Art von Versen, die nach Zeit-Maßund Anzahl der Sylben regelmäßig abwechseln; vielesind so gar gereimt, und haben gewisser Maßen mit deckoben erwähnten Wechsel - Gesängen einige Aehnrlichkeit.

Als Beyspiele der nwrgenländischen Dicht -Kunst Wütich hier nur eines ihrer ältesten und ächtesten Denkmäler-das so genannte hohe Lied Salomonis anführen; ein Ge-sang, der wirklich das Gepräge des erhabenen darstellen-den Dichter- Geistes hat, ungeachtet er nach keinem uns be-kannten Sylben-Maße geordnet und abgetheilt ist, wel-ches jedoch seinem innern Werthe nicht nachtheilig seyk

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C so) CUglmn's account of Minorca»