Klima.
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genschaft gerathen wäre. Endlich konnte auch noch dieBesorgnis;, daß bey der geringen Gemeinschaft zwischenden einzelnen Theilen des Reiches, und bey dem Mangeljener Neigung und Liebe, welche allezeit das stärkste Bandder Unterkhanigkeit ist, die entfcrntcrn Provinzen wahrendeines langwierigen Krieges abtrünnig werden, und dieStatthalter derselben sich unabhängig machen möchten, diemorgenlandischen Fürsten zu Lieferung entscheidenderSchlachten bewegen, T i r i b a z u s wiederrieth daher demArtaxerxes ein Treffen zu vermeiden, wenn Cyrus ihnangreifen sollte, weil sonst der Aufschub den Verlust dervornehmsten Provinzen des Reiches nach sich ziehenkönnte.
Die Künste des gesellschaftlichen Lebens sind in hei-ßen Landern ebenfalls zu einem hohen Grade von Voll'kommenheit gebracht worden. Persten, Indien, Chi-na, haben seit den ältesten Zeilen starken Handel ge-trieben, und immer ist der größte Vortheil auf ihrerSeite gewesen. Zwar muß mau hier mit auf die na-türliche Beschaffenheit dieser Länder rechnen; indessenist doch auch die Klugheit und der Scharfsinn ihrer Ein-wohner in der Benutzung jener natürlichen Vortheilenicht zu verkennen. Vielleicht gefiel es der Vorsehungdiese Anstalt so zu treffen, um dem gänzlichen Unter-gänge und der Entvölkerung dieser Länder vorzu-beugen. Von schwachen Fürsten beherrscht, und vonmuthsosell Nationen bewohnt, sind sie eine Beute einesjeden Eroberers; und besaßen sie keine Mittel sich wie-der zu bereichern, und denen, die sie beraubten, ihrGut wieder abzugewinnen, so müßten sie bald zu Grun-de gehen. So wenig also auch der Handel sie vorfeindlichen Angriffen schützen kann, so ist er ihnen docheben das, was Tapferkeit, Klugheit und Kriegs-Be-dürfnisse andern Völkern sind, — die Stütze undSeele ihrer Staks-Verfassung. Man hat immer be-hauptet, daß die Statskunsi in heißen Erdstrichen ihrehöchste Vollkommenheit erreicht habe, welches dochschwerlich von allen heißen Ländern (wie ich diese Be-nenn?