Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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Klima.

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ter Hunde Preis gegeben, sie von Bäumen, Wägenoder Pferden, gliederweise zerreißen lassen, siegekreuh-igt, lebendig verbrannt, in siedendes Wasser geworfen,zu Tode peitfchen, Hungers sterben, oder pfählen las-sen. Ich übergehe mehrere andere, den Wohlstandund die Menschlichkeit in gleichem Grade beleidigendeGraufamkeiten. Es war eineZeit, wo sie, zur Schan-de des menschl. Geschlechtes, beynahe in allen Landernverübt wurden; bey südlichen Völkern aber erhalten -siesich noch immer, und zwar in einem fast allgemeinenGebrauche.

Unstreitig ist die oben erwähnte Schahung derGröße des Verbrechens nach der persönlichen Würdedes Beleidigten, eine vorzügliche Ursache des häufigenGebrauches der Todes-Strafe sowohl, als auch der Un-Menschlichkeit ihrer Vollziehung. Es kommen abernoch andere Umstände hinzu. Die Bewohner heißerKlimate sind von Natur furchtsam, und diessGemüths-Art ist, wie man angemerkt hat, fast allezeit mit derGrausamkeit verschwistert. Ob die Eitelkeit des Für-sten seine Überlegenheit zu zeigen, oder das Verlan-gen, ein jedes Hinderniß seiner Macht aus dem Wegezu räumen, ihn grausam mache, will ich nicht entschei-den. Zuweilen hat doch die Furchtsamkeit, oder viel-mehr die Gemächlichkeit des Regenten, mit einem ge-wissen Antheile von Aberglauben verbunden, einevölligentgegen gesehte Richtung genommen. KaiserMauri-tius faßte den Entschluß, das Blut seiner Unterthanennie zu vergießen. Anastasius bestrafte gar keine Ver-brechen : und Jsaacius, der Engel, legte einen feyerrllchen Eid ab, daß während seiner Regierung niemandam Leben gesirafet werden sollte. Diese griechischeKaiser erinnerten sich nicht, sagt Montesquieu, daßihnen das Schwert nicht umsonst verliehen war.

Die Beschaffenheit des mehrentheils despotischenRegimentes begünstigt diese Grausamkeiten nicht weni-Oek. Enc. XL Hb. Ll ger.