Klima.
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ist es für den Arzt, sein Augenmerk darauf zu richten.Fast jedes Reich hat seine besondere Krankheiten, wo-bey das Klima den größten Einfluß hat. Man weiß,Laß oft die gesundesten Menschen, wenn sie aus einemLande in das andere kommen, sogleich mit Krankheitenbefallen werden, die kein Arzt heilen kann, wenn ernicht darauf Rücksicht nimmt. Auch ist es bekannt.Laß selbst die sich ziemlich ähnlichen Klimate der euro-päischen Reiche ihre ganz besondere einheimische (en-demische) oder Land-Rrankheicen, Morbi endemiioder endemici, haben, die auch besondere Heilungs-Arten erfordern. Ucberhaupt bemerkt man, daß dieEinwohner der heißen Klimate mehrentheils zu hitzigenFaul - Fiebern geneigt sind; die Bewohner der gemäß-igten Klimate leiden mehr an Wechsel-Fiebern undchronischen Krankheiten; und die Nord-Länder derkältesten Klimate sind mit dem Scharbocke und mitEntzündungen behaftet. Allein, so wie die Thiere undPflanzen Wanderungeit aus Süden nach Norden ge-than haben, so ist es auch mit vielen Krankheiten er-gangen ; und da ein Volk seine Krankheiten mit andernfremden vertauscht hat, so ist die Zahl derselben auchleider um viele vergrößert wordeir.
Wenn Europäer in die warmen Gegenden kommen, soist ihr Körper noch nicht genug erschlafft, um unbehindertausdunsten zu können; sie bekommen daher eine Krankheit,welche man dort the Seasoning nennt, und die einEntzänd-ungs-Fieber ist. Die starkeAusleerung, welcher die Kran-,kcn wahrend der Cur sich unterwerfen müssen, erschlaffetihre Gefäße, und verschaffet ihnen eine freye und leichteAusdunstung. Hierin besteht die Veränderung oder derGrad von Erschlaffung, worunter man das Gewohnt,werden eiyes Rlima versteht.
Mit eben diesen Zufallen werden auch diejenigen befal-len, die aus heißen oder gemäßigten Gegenden nach Grön-land oder Nova Zembla reisen» Die Ausdunstung, an wel-che der Körper einmahl gewöhnt ist, wird durch die Kaltegehcmmer; die Starke des Kreislaufes des Blutes hat.die
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