Klima.
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m den Lungen abgesetzt wird, durch den Verlust, welchender Körper auf seiner Oberflache leidet, bcstimint werde,weil die Atmosphäre verschiedener Gegenden in Verhältnißder Wärme dieser Gegenden phlogistisn't ist, und weil siedie Wärme von der Oberfläche des Körpers bald geschwin-der, bald langsamer, einsauget, nach den, die Gegendenmehr oder weniger warm sind. Unter heißen Himmels-Etrichen, wo die verborgene Warme derAtmosphäre geringeist wird daher die Absonderung in den Lungen auch nuräerinae seyn, und der Verlust der Wärme auf der Ober-fläche des Körpers in demselben Verhältnisse sich vermin-dern Auf diese Weise lässet sich die unter allen Klimate»durchgängige Gleichheit der Wärme des menschl. Körperserklären.
Solcher Gestalt scheint unter sehr kalten Klimaten eingewisser Grad von Faulniß dem menschl. Körper nothwendignt seyn, weil er das natürlichste und wirksamste Mittel ab-gibr, die Einwirkung der Kälte zu verbessern, und den zuErhaltung des Lebens erforderlichen Grad von Wärme zuunterstützen.
Auf denjenigen Theilen der Oberfläche unserer Erdku-gel, welche sich in jeder Hemisphäre von go bis 65 Gradder Breite erstrecken, oder unter den gemäßigten Blima«ten, findet man, im Ganzen genommen, kaum eine Krank-heit, oder Art von Krankheit, die man endemisch nennenkönnte. Der Grund davon liegt darin, weil jene Ursachen,welche die Krankheiten in dem heißen und kalten Klimaerzeugten, in diesen Gegenden keine hinreichende Kraft zuwirken haben. Als eine Folge dieses Mangels an Kraft,einen allgemeinen Character hervor zu bringen, ssindet mandagegen, daß sich unter gemäßigten Klimate,, die in denheißen und kalten Gegenden gewöhnlichen Krankheiten miteinander vermischen, und unter verschiedener Gestalter-scheinen, welche durch unzählige Ursachen, die von der Lage,^ahrsreit, Bevölkerung, Waldung, Morasten und Culturabhängen, vervielfältiget werden. Von diesen und andernähnlichen Ursachen entspringen die mannichfaltigen Krank-heiten, die man unter den temperircen Klimaten antrifft,da es im Gegentheil in den heißen und kalten deren wenigegibt, und die größten Theils nicht verwickelt sind.
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