Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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chen ausgesetzt ist/ nützlich seyn. Eben so kann Stahlmit einem Eisen-Strange für grobe Schlag-Federnin Flinten-Schlössern, zu Lade-Stöcken, Bogen,Wagen-^Federn, Tisch'Gabeln, u. d. gl. aber nichtfür Degen - Klingen, die eine vollkommene Elasticitäterfordern, vorzüglich seyn. Daher kommt es, daßBrenn-Stahl zu gedachten Feder-Arten undienlichist; denn sollen sie nicht, svringen, so muß man einenEisen-Strang mitten in dieselben legen, und beymHärten muß der Stahl über das Blaue weg bis zurWasser - Farbe anlaufen, wobey aber fast alle Härteund Elasticität verloren geht.

In Frankreich theilt man die Degen-Klinge in zTheile, i. Die parierung, Fr. le Talon, d. i. dashinterste merklich stärkere Stück der Klinge, unter derAngel <Soie), zunächst des Stich - Blattes (6-ircie).2. Die Schwäche, le foible, d. i. der vordere Theilder Klinge, nach ihrer Spitze zu. z. Die Stärke, leforr, d. i. der Theil zwischen der Parierung und der •Schwäche. In Deutschland bat man eine andereEintheilung. Hier heißt der Theil vom Stich-Blattebis zur Mitte der Klinge, die gange und halbe Star-ke; und der dritte und vierte Theil der Klnige, bis ge-gen die Spitze hin, heißt die gange und halbeSchwäche.

Die Ivlingen eines Degens- eines Hirschfän-gers, und ei-es Säbels, werden alle nach einerleyHandgriffen geschmiedet, ausser daß diese oder jene eineandere Gestalt erhalten. Jede Klinge bekommt eineeiserne Angel; und ein Stück der Klinge selbst, unterder Angel, ist gleichfalls von Eisen. Je schlechter dieKlinge ist, desto länger ist auch dieser eiserne Theil, so,daß er bey sehr geringen Klingen wohl 2 bis Z Zolllang seyn kann; bey feinen aber beträgt er etwa nur |Zoll. Die Angel mit dem Eisen in der Klinge wirdaus Einem Stücke geschmiedet, und die stählerne

Klinge