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und das Wachs wird gleichfalls abgeschmolzen. Viel-leicht hat der Härter noch einige kleine Handgriffe, wo/durch er sich das Aetzeu erleichtert»
Nach dem Vergolden des Stahles und Eisens imFeuer, fragt man, wenigstens in unserer Gegend, ver-gebens. Das Amalgama von Gold und Quecksilber,welches man zu dieser Arbeit zubereitet, ist bekannt ge-nug; die Schwierigkeit liegt aber darin, wie die Här-ter diese Masse auftragen; denn das Quecksilber hängt,bekannter Maßen, mit dem Eisen und Stahle nichtzusammen. Die Neigung der mehresten Prosession-isteu in den Fabriken, in Kleinigkeiten zurück zu hal-ten, um hierdurch ihrer Person einen Hähern Werchbeyzulegen, macht es wahrscheinlich, daß man dasVereinigungs - Mittel nicht so leicht erforschen wird»Es ist nicht zu laugnen, daß diese Arbeit künstlich ist,denn die Harter pflegen nicht nur die Parierung derKlingen zu vergolden, sondern die Fabrik zu Solingenliefert auch seit einiger Zeit Klingen, deren Parierungzugleich schwarzblau angelaufen und mit vergoldetenFiguren belegt ist, die man vorher geäht hat. Dieübrigen Eisen - Arbeiter wissen es zum Theil eben sogut, wie man Las Eisen blau anlaufen lässet; allein,wie mit diesem blauen Anstriche zugleich vergoldete Fi-guren vereinigt werden, das verstehen bis jetzt nur ei-nige Personen in der Fabrik zu Solingen.
Endlich sind die von dem Klingen-Schmiede ver-fertigten und gehärteten Stücke noch zu schleifen. Diein den Messer-Fabriken gebräuchliche Schleif-Mühlewerde ich an seinem Orte beschreiben. In Gewehr-Fabriken muß eine Mühle dieser Art nicht nur in Ab-sicht des Mühlenwerkes stärker seyn, sondern sie hakauch weit mehr Mannichfaltiges. Das erste ist des-halb nöthig, weil hier stärkere Und mehrere Steineund Polier-Scheiben beweget werden; das letzte aber,damit marr Stücke von verschiedener Gestalt abschlei-O o 2 fm