Klinke.
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welches man alsdann viereckig knacht, und indem dieOlive sich umdreht, hebt sich der Schaft auf; allein esreibt oft zu sehr, und thut zu viel Wiederstand.
Es gibt noch andere Klinken, welche künstlicher ein-gerichtet sind, und die sich nicht anders, als mit einemSchlüssel, aufmachen lassen. Man macht dergleichenKlinken auf zwey verschiedene Arten: die eine Art nenntman f.oquerä Vielle, und die andere ä la Cnrdehö-e (*).Die Klinken a Vicile, Fig. 2230 , haben eben einen sol-chen Eingang, wie die Schlösser; und wenn man denSchlüssel, Fig. 22Z4, so tief hinein steckt, daß seinBart über die Dicke der Thür hinaus steht, und mandreht ihn um, so hebt der Bart eine Art von Kurbel,NO, Fig. 2231, und 2232, oder einen gekrümmtenHebel, auf, welcher den Schaft in die Höhe hebt, wiein Fig. 2233 zusehen ist. Die KlinkenaiaLoräeliöre,die an den Schlaf-Zimmern in Klöstern sehr gebräuch-lich sind, haben ebenfalls einen Schlüssel, Fig. 22den man aber nicht umdreht, sondern bloß in die Höhehebt. Das Ende des Bartes dieser Art von Schlüs-sel hebt ein kleines Stück Eisen f. Fig. 2236, welchesan den Schaft befestigt ist, in die Höhe. Dieser Bartist an verschiedenen Stellen durchbrochen, durch wel-che die Stückchen Eisen von gleicher Figur gehen,welches eiue Art eines sehr künstlich ausgedachten Be-satzes ausmacht.
Dasjenige, was jetzt von den verschiedenen Arten derKlinken gesagt worden ist, kann nur einen allgemeinen Be-griff davon machen. Um sie genauer kennen zu lernen, istFolgendes zu bemerken.
i. Einfache Blinken. Wenn man an den Flügel ei-ner Thür inwendig im Zimmer ein Stück Eisen, wie AR,Fig. 2225, befestigte, in das Loch A einen Nagel steckte,
Pp Z damit
(') Bey uns haben sie schien andern Nabmen, als Blinke, einBlinken-Schloß, ausdeutsche, sranzvfische Arlac.