Klinke. 601
genden hingegen find etwas schwerer aufzumachen, wennman nicht den Schlüssel dazu hat, nähmlich:
3. die Blinken ä la Cordelicre. AB, Fig. 2236, istder Schaft der Klinke. O, ist die Krampe oder der Klo,den, worin fie geht. D, ist ein Knopf, welcher an denTheil g des Schaftes fest angemacht ist. g 5 , ist ein eiser-ner Stiel, der an das Ende g der Spindel des KnopftsD fest angemacht ist, und an diesem Orte einen Winkel-Haken macht. Alles dieses ist inwendig im Zimmer, undman sieht, daß man, wenn man aus dem Zimmer herausgehen will, diese Klinke aufmacht, indem man den Knopfv in die Höhe hebt; und wenn man ausser dem Zimmerist, ss, wird man die Klinke aufmachen können, wenn mandas Ende der Spindel f in die Höhe hebt. Damit manaber nothwendig einen Schlüssel haben müsse, um den klei-nen Stiel % aufzuheben, hat man unter das Blech, §ig.2237, eine Art von Besatz gesetzt, an, F. 2237, ist ei»Blech, welches aufdie auswendige Seite der Thür genageltist. Der Eingang l> der Klinke a la Cordeliir.- ist daran,und es dient ihr statt des Scbloß-Bleches. Die Abtheil-ung c, die den Eingang b, seiner Lange nach in zwey Theiletheilt, besteht aus dem Flügel cn e von Fig. 2238. DiesesStück, F. 2238, wird bey c, mit dem breiten Theile e, andaS Blech F. 2237 angemacht; der Theil ec, F. 2238,theilt den Eingang durch die Abtheilung c, F. 2237, inzwey Theile, und der runde Theil i>, F. 2238, macht einenTheil des Besatzes aus, weil er, wie man sogleich sehenwird, in den zugeründeten Theil i des Schlüssels, Fig.2239, hinein gehen muß. e e, F. 2236, ist ein Blech,welches wie eine Rinne krumm gebogen ist, und unter dasSchloß-Blech a, F. 2240, angemacht ist. Es dient statteiner Dille im Schlosse, die den Schlüssel aufholt, damit ernicht zu weit hinein gehe; und die concave Krümmung die-ses Stückes muß gegen die convexe Krümmung des Thei-les hg, F. 2239, des Schlüssels zu stehen kommen.
Um nun zu begreifen, wie man sich dieser Klinke be-dient, stelle man sich vor, das Blech a, F. 2237,- sey hin-ten auf die Thür genagelt, die Klinke AB, F. 2236, sey anden inwendigen Theil der Thür mit einer Schraube odereinem Nagel befestigt, der in das Loch A gesteckt wird, undan dem andern Ende mit der Krampe C. Hierzu setzeman noch, dgß man eine Ausschweifung in die Thür ge-
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