Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
Seite
617
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Klipp-Kleber. 617

Füße, und verrichtet die Dienste, tvie der Muskel derErd - Schnecke. Der MusSel kann sich demnach vondem Steine losmachen, und das Thier kann nach Beilieben die Verbindung trennen, welches kaum ein Ge-wicht von 30 Pf. verrichten kann. Wenn man mit ei-nem nassen Finger über den Muskel hin führt, klebtder natürliche Leim indit ferner daran. Die ganzeFläche des Muskels ist voll Körnchen, die mit einer auf-lösenden Feuchtigkeit angefüllt sind. Wenn nun dasThier weiter gehen will, drückt es diese häufige Drü-sen, der Leim wird alsdann aufgelöset, und das Thierkriecht fort. Doch hat das Thier nur einen bestimm-ten Vorrath von Leim, und wenn man es öfters nacheinander losreißt, wird der Vorrath erschöpfet, undeskann ferner nicht mehr ankleben.

Linne erwähnt36 Arten Klippkleber, welche in ver-schiedenen Stücken von einander abweiden, daher ersolche in 5 Abtheilungen geordnet hat.

Die erste enthält diejenigen, welche inwendig eineLippe haben, und die Müller deswegen -Lipp - Scha-len nennt. Dergleichen sind: die Lischweiberhaube,Rochlippe, chinesische Mütze, Nußschale und derPantoffel.

Zur zweyten gehören diejenigen, welche gezähnelt,sind, oder einen zackigen Umfang haben, und die Mül*ler deswegen Zackenrander nennt, als: der Schilling,Medusenkopf, die Srern-Parelle, Mütze, Festung,das Rörnerschild, die gemeine parelle, blaue undRnoren-parelle.

Die dritte begreift diejenigen unter sich, welche ei-nen spißigen und gekrümmten Wirbel haben, »nid dieMüller deswegen Rrummwirbel nennt. Dergleichensind: die Narrenkappe, alre Haube, Ropfplarre,der Dreykiel, Runzelkamm, Rorhring, Nagel,Aackenkamm, und die Morast-Parelle.