Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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Kloster.

Welt abgesonderten Personen; die ganze Kloster - Ge-meinde, die sämmtlichen Mönche oder Nonnen einesKlosters. In ein Rloster gehen, in das Rlostergehen, sich in das Rloster begeben, sich anf seineLebenszeit darein begeben. Man hat das Rlosterzusammen kommen lassen, oder versammelt, Fr. onv ." t daß" mbler le Couvenr. Das Rloster verlas-sen. Das Mönchs-Rloster. Nonnen.Rloster.

Bey dem Strycker Chlort«-, im Schwabenfp. Cloe-ster, im Engl. CUnstre, im Fr. Cloine im Jtal. Chiostro,alle aus dem Lat. Cbustrum. Kero braucht dafür theilsSamanunga, theils aber auch Xtn.dNrc, tt»d zwar das letz-tere aus dem Lat. Monasterium. Siehe Münster.

Daher kiösterlicb, klösterlich lebend, still undeinsam in seinem Kloster bleibend.

Ein Rloster besteht, nach Beschaffenheit seinerGrüße, aus einem oder mehrern so genannten Rreuy-Gangen, an welchen unten auf der Erde, die zurHaushaltung nöthigen Zimmer, Kuchen, Apotheken,Kranken-Stuben, und zur Seite der Rcfenter, oderdas Refeccorium, wo gemeinschaftlich Mahlzeit gehal-ten wird, oder aber die Gemächer oder so genanntenZellen, in welchen jede geistliche Person vor sich beson-ders wohnt, angelegt sind. Ferner hat ein jedes Klo-ster, ordentlicher Weise, seine besondere Rirche, dieeinen Eingang aus dem Kloster hat, wo die Kloster-Leute in dem Chöre ihre Andacht zu den verordnetenStunden Haltens und einen daran stoßenden Hof, oderGarten, in welchem sie frische Luft schöpfen können.Bey den Karthäusern und Camaldnlensern ist der Gar-ten in so viel abgesonderte Gartchen eingetheilt, alsGeistliche im Kloster sind, damit ein Jeder sein Gärt-chen ganz allein habe, und von andern darin nicht ge-störet werde. An dem innern Eingänge wartet einPförtner auf, welcher niemand, der nicht hinein ge-hört, ein-, noch die darinnen sind, ohne Erlaubniß

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