Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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668
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668 Kloster.

darf. Die Bau-Art ist ganz einfach und ohne alleVerzierungen, selbst die Ansichten der Kirche nicht aus-genommen, welche gemeiniglich nur mit einem kleinenThurme und dergleichen Glöckchen versehen sind.

Folgendes Muster, nach VochS Vorschrift (*), istauf ein abteyliches Kloster eingerichtet, wonach sichleicht geringere Klöster entwerfen lassen. Hernachwerde ich auch die Einrichtung eines geringern Mönchs-und Nonnen-Klosters beschreiben.

Aig. 2244 ist der General-Entwurf des KlosterSund der dazu gehörigen Gebäude. Bey A ist der Planoder Grund - Riß der Kirche, welcher bereits im XXXVIIlTh. S. fgg. beschrieben, und in Fig. 2067 imGroßen entworfen ist. Neben der Kirche sind bey Bund C zwey Baum - Garten, deren einen der P. Prior,den andern der Pfarrer, zu seinem Vergnügen hat.An die Kirche stößt das Kloster-Gebäude, welches inder Mitte durch ein Quer - Gebäude getheilt ist. Dieerste Abtheilung D enthält den Garten des Abtes oderPrälaten. In der andern, E, steht noch ein Gebäu-de, in welchem unten das Refectorium, oben aber eingroßer Sah! ist. Durch dieses Gebäude entstehenzwey Höfe. Hinter dem Kloster-Gebäude ist der gro-ße Kloster - Garten F. Vor des Prälaten Wohnungsind Plantagen von Maukbeer - Bäumen 6 angelegt,hinter welchen zwey Fisch-Teiche EI sich befinden.K, ist ein Fahr-Damm, welcher zu beyden Seiten mitBäumen bepflanzt ist. An den großen Kloster - Gar-ten F, stoßen die Vorwerks«Gebäude. L, ist dergroße Werk-Hof, um welchen das Werk-Haus aufdrey Seiten herum geht. Diafts Werk-Haus ent-hält die Brauerey, Bier-Schenke, und was dazu ge-hörig ist. Auch habm der Schäffler oder Küfer,

Zim-

(V Inr 4 Th> seiner bürgert Lavkunst, (Aug-b- >78*, r.) ff.sg».