Kloster. 675
Oeftn gefeuert, und meistens nur zur Winterszeit ge-braucht, weil iin Frühlinge und Sommer gemeiniglichin den Garten - Sahlen s, t und u, gefpeifet wird.Das Refectorium ist 62 Sch. lang, und 54 breit;hält also 5548 sH Sch. Wo eingehest wird, kannman auch kleine Casserolen-- Herde anlegen, um dieSpeisen warm zu erhalten.
Unter diesem seht beschriebenen untern Stockwerke,werden Keller angebracht, worin Wein, Bier rc. auchHolz, verwahret werden.
Fig. 2246, ist der Grund-Riß des Haupt-Ge-schosses. Die Erklärung werde ich bey der Seite Aanfangen, wo die Prälatur sich in der Mitte befindet.Wenn man die Treppe bey p zur linken Hand heraufkommt, gelanget man durch den Gang bey g, zu desPrälaten Zimmern. Bey k ist das Zimmer-der Be-dienten, welche die Aufwartung haben,- bey c aber,das Pagen - Zimmer. Neben diesem ist das Vor-Zimmer d, aus welchem man in das Audienz-Zimmere kommt, an welches die Retirade 5 stößt, g, ist daSWohn-Zimmer, und daneben bey h das Cabmet. Ausdiesem kann der Prälat in das Oratorium i, wie auchaus dem Audienz - Zimmer e, gelangen, um den Got-tesdienst in der Capelle k abzuwarten. 1 , ist dasSchlaf - Gemach; und m, eine kleine Garderobe.Damit aber bey Tage sowohl, als des Nachts, für be-ständig jemand um den Prälat seyn möge, ist dazu dasZimmer n gewidmet, in welchem auch eine geheimeTreppe, oder, nach neuerer Art, ein Fahr - Stuhl(s. Th. XII, S. no. fgg.) angebracht werden kann,über welche oder durch welchen der Prälat in das dar-über oder darunter liegende Stockwerk kommen kann.0, ist das Vorhaus, zu welchem man von der Treppep, die rechter Hand liegt, gelanget. Ueber eben dieseTreppe kommt man auch zu dem Kreuh - Gange s, anwelchem die Amts -- Stube q, und das dazu gehörigeUu 2 Vor-