Band 
Vierzigster Theil, von Kleid bis Klo.
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Kloster.

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Stockwerk gehen Wand - Pfeiler nach der neuen ion-ischen Ordnung, davon auf beyden Ecken gekuppelte sind.In dem Friese sind über den Wand - Pfeilern Krag-Steine, und in den großen Zwischen - Weiten sind Be-hänge. Das Dach ist em gebrochenes oder französisches.Auf dem mittlern Theile, oder dem Risalite, ist bis zudem obern Dache ein Fronlon, in dessen Felde einSchild ist, worin das Wapen des Klosters angebrachtwerden kann. Die Verzierungen der Fenster bey denZwischenGebäuden, sind aus der Kupfer - Tafel leichtzu ersehen.

Versprochener Maßen werde ich auch noch von ge-ringern Klöster» etwas beyfügen.

Anlage zu einem Rapuziner-Rloster. Derglei-chen Klöster, wenn sie in Städten erbauet werden, kom-men meistens an den Stadt-Mauern zu liegen. Siehaben weder von aussen, noch innen, eine Verzierungnöthig, sondern werden nur mit glatt abgeputztemMauerwerke vor der Wiklerling verwahret. Selbstdie Kirchen dieser Klöster werden nur ganz simpel, aberdochreinltch, gezieret; und ihre lcare, Kanzeln u.d.gl.sind von geringer Archileckur. Das Kloster - Gebäudewird nur zwey Etagen hoch geführt, und stößt dicht andie Kirche an. Diese Kirche ist 60 Lch. lang, 33breit, und 45 hoch. Die Kirchen-Fenster HabensSch. zrir Breite, und 7 zur Höhe. In der Kirche istein Ort mit einem Fenster versehen, wodurch man denPatern Srod und anderes 'Almosen reicht. Gleich ne-ben der Kirche ist der Eingang in das Kloster, welchesringsum mit einer Vor - Mauer umgeben ist, daß zwi-schen dieser und dem Kloster noch ein, io bis 12 Sch.breiter, Hof bleibt.

Was die Eintheilung des Kloster - Gebäudes be-trifft, so ist der Eingang neben der Kirche. Bey die-sem Eingänge hat der Pförtner ein kleines Zimmer.An dieses stößt ein großes Zimmer, worin dieKlerdun-Uu 4 gen