Kloster.
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und nicht hart. Ein Bürger kann sich seinen Ver-pflichtungen gegen den Stat nicht eigenmächtig entzie-hen. Er muß ihm auf eine Art nützlich seyn, es seynun durch den Pflug, durch Handwerke, oder es seydurch Künste, Wissenschaften, Verwaltung eines Am-tes, oder durch Führung der Waffen zur Vertheidig-ung des Vaterlandes. Der Mönch ist dies- und jen-seits des Paradieses nichts nütze. Er bringt demStare nicht den mindesten Vortheil. Er bevölkertihn nicht, er bauet das Land nicht, er erleuchtet undbereichert ihn nicht, er vertheidigt ihn nicht. SeinGebeth und Gesüug bringen keinen Segen und. keinGedeihen über ihn. Der Schweiß der Bürgerunddas Mark des Landes mästen den frommen, den üppi-gen, den faulen Müßiggänger. Wird ein zumKriegsdienst verpflichteter, dazu fähiger Mann in einsolches Behältniß von Müßiggängern aufgenommen,so muß ein anderer Bürger dem Pfluge und den bür-gerlichen Gewerben entrissen werden, um feine Stelleju ersetzen.
Die Mönche haben öfters Waffen getragen, wennes um Empörung und Aufrubr gegen rechtmäßigeSon«veväne, wenn es um Verfolgung der Reger zu thunwar. Wie oft bewehrte sie ein rasender Fanatismus undheiliger Unsinn! Man. wird niemahls die. Procession ver-gessen, welche zur Zeit der heiligen Lgue zu Paris von derGeistlichkeit, besonders den Mönchs-Orden, im I. 1590gehalten wurde. Der Bischof von Henlis führte sie an, ineiner Hand eiu Crucifix, in der andern eine Hellebw'de hal-tend. Die Mönche, besonders die Karthauser, marschier-ten mit aufgeschürzten, zurück geschlagenen Kutten,, mitheruntergelassenen Kappen, mit Sturm-Hauben und Hel-men auf dem Kopfe, trugen alte Musketen, machten einefürchterliche drohende Miene, funkelten mit. den Augen,knirschten, mit den Zahnen, gaben Salven, erschossen denBeichtvater des päpstlichen Nuntius an seiner Seite ausUngeschicklichkeit, und schrien, daß dieser erschossene Capel-
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