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14 (1820) Australien / [Hrsg.: Theophil Friedrich Ehrmann; Friedrich Ludwig Lindner]
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Australien ,

ges; denn es zeigt sich als eine, in der Richtung desLandes fortlaufende Kette pon Bergen, Sie »ur an ei-nigen Stellen durch Thäler unterbrochen werden. DieseBerge erhaben sich stufenweise bis zu 3200 Fuß überder Mecresfläche; d>e vorzüglichsten derselben, soweitman hak urtheilen können, schienen aus großen Massenpon Quarz, eisenschüssigem Glimmer, grauem Hornstein,und grünem Schörl zu bestehen. Auch findet man Gra-naten, sowohl >m Glimmer, als im Sandstein, rnid ei-ne» durchsichtigen weißen Quarz und Asbeste, Sowohlauf dieser Insel, als auf Neuseeland find Metalle zuvermuthen. Seifenstein (8E6trs) und Serpentin sindnicht selten und dienen den Eingebornen zu mancherleiGebrauch.

Von Vulkanen hak man keine Spuren entdeckt.

Im Ganzen ist der Anblick des Landes traurig undeinförmig; die Berge zeigen stch, wenigstens aus derFerne, nackt und unfruchtbar; doch sah Cook ein schö-nes Thal, das auch Dentrecasteavz- wieder fand, undwelches, durch die Windungen eines Flusses belebt,zur fruchtbaren Heimath der Bewohner gebildet war.

Obgleich nach unserer jetzigen Kenntniß der Inselzu urtheilen, die Flora derselben nicht sehr reich ist, ssfand man doch mehrere merkwürdige Pflanzen. Die Co-roSpalme bedeckte die fruchtbarsten Thäler. Von andernNahrungspflanzen sah man angebaut: Iambosbäume,AamS, Arum, Zuckerrohr und Pisangs, welche letzterein regelmäßigen Alleen gepflanzt waren. Auch derBrpdfruchtbaum gedeiht hier, scheint aber eine eigeneVarietät zu bilden, welche sich durch weniger tief ein-geschnittene Blätter unterscheidet. Außerdem sah manden, auch auf den Molukken einheimischen Baum Cq-mersonia ecbinata; einen neuen schönen Jasmin;0e>>. lliJjttscws siliawus, dessen Knospen von den Ein-