Teutschland.
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noch !,m Jahr 18 r 3 vom Großhcrzog von Frankfurtbesessen wurde, anBaiern abgetreten worden, und be-stehet demnach aus dem eigentlichen FürstenthumAschaffenburg am Main, und einigen Überbleib-seln des vormaligen Erzstifrs Main;, bcst.hcnd auSdenk vormaligen kurmainzischen Lberamle Aschaffen-burg, nebst den Aemtern Auffenau, L 0 hr, Pr 0 d-frlten, Klingend er g und Del, nebst dem späterhinzugekommen«!!: Amte Aura im Sinrgrunde, demnördlichen Theil der Grafschaft Ricncck. Jetzt sinddazu noch die vormals Hefsendarmstädlischen Aemter A l-zcnau, Am 0 rbach, Miltenberg und Heubachgeschlagen. Es gränzt nunmehr nördlich an Kurhessen,östlich an Würzburg, südlich an Baden, und westlichan Darmstadt. Der Main ist der Hauplfluß, und schließtes auf der östlichen, südlichen und westlichen Seite ineinem Halbkreise beinahe ein. Der größie Theil desFürstenthums ist gebirgig, da der waldige Spessart esvon Süden nach Norden durchziehet.
Aschaffenburg, Hauptstadt des MrstenthumSam Main, und Asch äff, ziemlich ansehnliche undgewerbfame Stadt. Domkapitel, bischöfliches Mi-kariat, Lyceum, Gymnasium, geistliches Semina-rium rc. Unweit davon die Lustschlösser: derschöne Busch und das schöne Thal, mitenglischen Gartenanlagen.
Obernburg, Städtchen mit 1,300 E.
Selig enstadt, am Main.
L 0 hr, am Einfluß der Lohr in den Main.
Lettin gen, am Main, Stadt mit 2,675 E.Residenz des Fürsten von L ei n i n g e n. Amor-bach, Stadt mit 2,445 E.